Die im Vorjahr errichtete Messehalle 22 in Wels kostete 30 Millionen Euro und wird mit der Energiesparmesse ab Freitag offiziell eingeweiht. Stromsparen ist auch darüber hinaus großes Thema in Oberösterreich – die Zahl der Energiegemeinschaften hat sich zuletzt fast verdoppelt.
Es ist die Feuertaufe: Mit der Energiesparmesse (siehe Infokasten weiter unten) wird ab Freitag die im Vorjahr neu errichtete Messehalle 22 in Wels eingeweiht. Die 9200 Quadratmeter große Fläche bietet Platz für bis zu 5700 Besucher.
Rund 30 Millionen Euro kostete das Bauprojekt – die Hälfte davon trägt die Messe Wels, die andere übernehmen das Land OÖ und die Stadt Wels. Deren Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) spricht zusammen mit den bestehenden Hallen 20 und 21 von der „modernsten Messeinfrastruktur Österreichs.“
Die von der „Krone“ präsentierte WEBUILD-Energiesparmesse findet heuer von 27. Februar bis 1. März am Messegelände Wels statt, jeweils von 9 bis 17 Uhr. 410 Aussteller bieten Informationen rund ums Bauen, Sanieren, Energiesparen und Elektro-Mobilität. Messe-Geschäftsführer Robert Schneider erwartet rund 85.000 Besucher. Die „Krone“ ist in Halle 20 mit einem Stand vertreten – dort gibt es auch ein Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von 11.499 Euro.
Energiegemeinschaften haben sich fast verdoppelt
Auf der Energiesparmesse liefern markenunabhängige Beratungsorganisationen genauso wie Fachfirmen Informationen rund ums Bauen, Sanieren und Energiesparen. Für Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) bringt das nicht nur für die Besucher Vorteile: „Bauen soll dazu dienen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln.“
Sparen bei der Energie steht bei den Oberösterreichern jedenfalls hoch im Kurs: Die Zahl der Energiegemeinschaften (Mitglieder teilen sich Strom regional und sparen dadurch Netzgebühren) hat sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt, auf knapp 2000 Mitte des Vorjahres – bundesweiter Spitzenwert. Das zweitplatzierte Niederösterreich ist mit 1150 Energiegemeinschaften bereits abgeschlagen.
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