Wiener Staatsoper

Diese „Ariadne“ wird nicht in Erinnerung bleiben

Kultur
20.02.2026 13:50

Die aktuelle Spielserie von Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ an der Wiener Staatsoper ist trotz beindrucksvoller Rollendebüts wenig inspiriert.

Sven Eric Bechtolfs Inszenierung von Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ ist – mit 14 Jahren auf dem Buckel – längst nicht mehr taufrisch. Vieles in dieser detailverliebten Inszenierung müsste aufgefrischt werden. Erst recht, wenn ein wenig homogenes, qualitativ unterschiedliches Sängerensemble antritt.

Da ist es zu wenig, wenn Samantha Hankey als Komponist mit leuchtendem Mezzo und schöner Höhe, Jochen Schmeckenbecher als kraftvoller, leidenschaftlicher Musiklehrer und Anja Kampe – als hysterische Primadonna und zutiefst leidende, verlassene Ariadne – bei ihrem Rollendebüt groß auftrumpfen. Clay Hilley, der viel gefragte US-Supertenor, vor allem im Finale mit Anja Kampe. Aber er kraftmeiert zu viel, den wunderbaren Legatostellen fehlt die Geschmeidigkeit. Die hymnische Schönheit der Götterfigur bleibt irdisch.

Etwas enttäuschend auch Erin Morley, deren wahnwitzige Koloraturen in der „Großmächtigen Prinzessin“-Arie leider nichts Betörendes haben. Enttäuschend Bernhard Schir: Er ist kein blasiert-arroganter Haushofmeister aus Wien. Wie früher die Legende Peter Matić. Cornelius Meisters Dirigat wirkte etwas schlampig und nicht sonderlich inspiriert.

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