Ausgelassen soll er sein und von den Sorgen des Alltags ein wenig befreien – der Fasching. Und doch warnt Korinna Schumann, Ministerin für Konsumentenschutz, vor Erstickungs- und Strangulationsgefahr, der Entflammbarkeit von Kostümen sowie bedenklichen Inhaltsstoffen in Faschingsschminke.
Viele von uns kennen es. Schnell aus Zeitmangel in einem Onlineshop gesurft, ist das gewünschte Faschingskostüm auch schon bestellt. In erster Linie soll es günstig sein – man hat ja wahrscheinlich vor, nächstes Jahr eine neue Verkleidung zu präsentieren. Dass man dabei jedoch auch auf die Sicherheit achten sollte, ist nur den wenigsten klar. Gesundheits- und Konsumentenschutzministerin Korinna Schumann und die AGES warnen aber vor Leichtfertigkeit.
Regelmäßig erfolgen Faschings-Schwerpunkte
„Fasching soll für Kinder eine fröhliche Zeit sein. Umso mehr berührt es mich, dass unsere Kontrollen immer wieder Mängel bei der Entflammbarkeit oder fehlende Warnhinweise zeigen“, zeigt sich die Ministerin nachdenklich. Vor allem die Eltern von Kindern sollten beim Kostümkauf auch auf die Sicherheit achten. Die AGES prüft regelmäßig Kostüme und Schminke auf Sicherheits- und Kennzeichnungsmängel. Das Resultat gibt durchaus zu denken.
Mit geprüften Produkten, Aufmerksamkeit und dem Blick auf Risiken können wir dazu beitragen, dass der Fasching unbeschwert und voller schöner Erinnerungen ist.
Ministerin Schumann warnt
Schwermetalle in Schminke entdeckt
Bei vergangenen Schwerpunkten wurde immerhin rund ein Drittel der untersuchten Kostüme beanstandet – heuer liegt der Fokus auf Kostüme für unter dreijährige und plüschartige Kostüme, Perücken und Masken. Die Gefahren: Erstickung, Strangulieren, Inhaltsstoffe und Entflammbarkeit, fasst AGES-Chef Johannes Pleiner-Duxneuner zusammen. Bei Schminke wurden wiederholt Schwermetalle als Inhaltsstoffe und schlechte Kennzeichnungen bemängelt.
Bänder und Schnüre im Halsbereich vermeiden
Ein wenig Aufmerksamkeit reiche schon, meinen die Experten, ohne jemandem den Spaß am Fasching verderben zu wollen. Kostüme sollten rasch an- und ausgezogen werden können und keine Bänder oder Schnüre im Halsbereich aufweisen. Bei Kopfbedeckungen, Perücken und Masken rät man generell davon ab, mit offenen Flammen zu hantieren. Schminke sollte vorab an kleinen Hautstellen getestet werden. Nur dann könne man nicht nur ausgelassen, sondern auch sicher feiern.
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