Polizei im Stress

Randalierende Punks am Bahnhof

Vom Taubenmarkt sind die randalierenden Punks zum Linzer Hauptbahnhof „übersiedelt“, werden dort zum Dauerärgernis. Die Polizei muss fast jeden Abend anrücken, um die Unruhestifter zu zähmen. Ein ÖBB-Manager: „Sie trinken, pöbeln, lärmen und schnüffeln Gas.“

Bis zu drei Polizeieinsätze am Tag sind im Bahnhof mittlerweile keine Seltenheit mehr, ständig werden „normale“ Besucher angeschnorrt, belästigt, attackiert: „Im Vorjahr hatten wir Probleme mit den Unterstandslosen, heuer sind die Punks da. Die Sandler waren aber wesentlich ruhiger. Die Punks sind voll auf bösartige Konfrontation aus, wollen bewusst Unruhe stiften“, ärgert sich ÖBB-Manager Alexander Horninger, der für die heimischen Bahnhöfe zuständig ist.

Allein gegen sechs Punks
Seine beiden Security-Angestellten haben meist allein mit durchschnittlich fünf bis sechs Punks zu tun. Horninger: „Wir versuchen es mit Hartnäckigkeit - aber wenn die Lage eskaliert, muss die Polizei her.“

Der Linzer VP-Sicherheitssprecher Josef Hackl mahnt hingegen: „Die Punks sind vor allem ein gesellschaftliches Problem.“

 

 

 

 

Foto: Erich Petschenig

Montag, 20. September 2021
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