Inhaberin Maria Elisabeth Auersperg sucht für ihr „KinoCafé“ dringend einen neuen Betreiber. Denn aktuell haben die Türen der beliebten Einrichtung auf ungewisse Zeit geschlossen.
Es ist das Erbe meines Vaters“, erzählt Maria Elisabeth Auersperg im „Krone“-Gespräch und meint damit das bisher so beliebte „KinoCafé“ in der Tourismusgemeinde Millstatt.
1958 wurde das noch heute gern angenommene Kulturangebot am Georgsritterplatz geschaffen. „Das war nach dem Hochwasser in Millstatt. Dort wurde der gesamte Platz komplett neu gestaltet – so, wie man ihn auch noch heute kennt. Es war alles an einem Ort. Geschäfte haben sich wie in einem Einkaufszentrum angesiedelt. Damit hat man versucht, den Standort zu beleben“, erklärt die Lavanttalerin, die sich darum bemüht, dass das Kaffeehaus Columbia, in dem auch das Kino „Millino“ zu finden ist, weiter bestehen bleibt.
Vertrag aufgelöst
Doch aktuell fehlt ein Betreiber. „Der Vertrag mit dem bisherigen Pächter wurde nicht mehr verlängert“, heißt es. Es war nämlich zu Überlegungen gekommen, lediglich das Café alleine weiterzubetreiben.
Doch das kommt für die Inhaberin nicht in Frage. „Für das Kaffeehaus braucht es das Kino und umgekehrt. Denn das Angebot wurde damals so konzipiert. Beides soll überleben“, erklärt die Eigentümerin, die sich dafür einsetzt, dass das kulturelle Angebot aufrechterhalten bleibt. Sie ergänzt: „So etwas lässt sich heutzutage in Gemeinden zudem nur noch selten finden.“
Gehobenes Programmkino
Gehobenes Programmkino wird in Millstatt angeboten. „Das Kinoprogramm habe ich bisher selbst zusammengestellt. Es sind Filme, die aktuell sind und die das Publikum auch ansprechen. Es ist für jede Interessensgruppe etwas dabei“, so Auersperg, die nun einen neuen Pächter für Kino und Café sucht. Derzeit haben beide Einrichtungen geschlossen. „Es braucht einen Betreiber, der auch kulturell engagiert ist“, hofft die Kärntnerin auf Bewerbungen.
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