Es ist der glanzvolle Höhepunkt des Faschings: Am heutigen Donnerstagabend lädt die Staatsoper bereits zum 68. Mal zum Wiener Opernball. Die Eröffnung steht heuer ganz im Zeichen des Broadways – große Auftritte gibt es aber auch in den Logen, besuchen doch die Weltstars Fran Drescher und Sharon Stone, aber auch Prinzessin Dianas Nichten das Fest. krone.at berichtet den ganzen Abend für Sie live!
Vom offiziellen Österreich wird erneut Bundespräsident Alexander Van der Bellen den Ball besuchen. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) bleibt der Oper hingegen fern, da er am zeitgleichen informellen Europäischen Rat in Brüssel teilnimmt.
Dafür feiert Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) als Kulturminister seine Ball-Premiere. Er hat sich als Ballgast niemanden aus der Kulturszene ausgesucht, sondern seinen langjährigen Freund Max Minichmayr, Klient der Lebenshilfe Baden, die sich für Menschen mit intellektuellen Behinderungen einsetzt.
NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger kommt erstmals als Außenministerin. Dabei hat sie gleich zwei Gäste vorgesehen, nämlich ihre Amtskolleginnen aus Albanien und den Philippinen.
Gleich zwei Superstars
Bei den Promis gibt es heuer gleich zwei Superstars: Fran Drescher wird in der Loge der Lugner City Platz nehmen, Sharon Stone beim oberösterreichischen Industriellen Karl Guschlbauer.
Die Hollywood-Diva landete bereits am Sonntag in Wien, am Dienstag lud „Schaumrollenkönig“ Guschlbauer zu einem Empfang mit Stone in seine Firma in St. Willibald. Bevor es mit dem Weltstar am Abend in die Loge geht, gibt es noch ein „privates Abendessen“. „Dabei wird auch Johann Lafer sein, mit dem ich sehr gut befreundet bin“, sagte Guschlbauer bereits im Vorfeld.
Royals, Models und mehr
Doch Fran Drescher und Sharon Stone sind längst nicht die einzigen Stars, die sich heute in der Oper ein Stelldichein geben werden. Für royalen Glanz sorgen etwa Prinzessin Dianas Nichten Lady Eliza und Lady Amelia Spencer, die auf Einladung der „Style Up Your Life!“-Herausgebe Adi Weiss und Michael Lameraner durch die Oper schweben werden.
Aber auch Österreichs Victoria‘s-Secret-Schönheit Nadine Leopold und ihre Model-Kolleginnen Adriana Karembeu und Nadine Mirada werden in der Staatsoper für Glamour sorgen.
Die Geiss-Schwestern Shania und Davina kommen ebenso wie Reality-TV-Sternchen Evelyn Burdecki, die Rocker von BossHoss oder Nackt-DJane Micaela Schäfer, die heute zwar angezogen ist, aber dafür nach einem Mann Ausschau hält.
Aller guten Dinge sind drei, dachte sich wohl Comedian Oliver Pocher, der nach 2014 und 2024 auch heuer wieder am Opernball vorbeischauen wird – wie beim letzten Mal mit Ex-Ehefrau Sandy Meyer-Wölden.
„West Side Story“ bei der Eröffnung
Die Eröffnung steht heute übrigens ganz im Zeichen des Broadways. Herzstück werden etwa die „Maria“-Arie und die Balkonszene aus dem weltberühmten Musical „West Side Story“ von Leonard Bernstein sein – eine Geschichte wie „Romeo und Julia in New York“, wie Staatsoperndirektor Bogdan Roščić bei der Opernball-Pressekonferenz sagte.
Als Sänger wurden die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende und der französische Tenor Benjamin Bernheim gewonnen.
Zuvor tritt aber das Staatsballett mit dem Broadway-Hit „The Carousel Waltz“ aus dem Musical „Carousel“ von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein auf. Für die Kostüme der Tänzerinnen und Tänzer zeichnete niemand Geringerer als Giorgio Armani verantwortlich, der diese noch vor seinem Ableben im vergangenen Jahr entwarf.
Abgeschlossen wird die Eröffnung wieder ganz traditionell mit dem Donauwalzer. Dann übernimmt „der kollektive Wahnsinn“, wie Roščić sagte.
„Dramatische Blütenpracht“ in der Oper
Die Oper wurde auch für diesen Ball-Abend hübsch aufgeputzt: Die heurige Blumendekoration, die Emil Doll gemeinsam mit Maryam Yeganehfar kreiert hat, steht unter dem Motto „Opus Florale Avantgarde“. Mit einer Mischung aus vorwiegend „Red Naomi Futura Rosen“ und rotem Amaranthus entsteht demnach „eine dramatische und üppige Blütenpracht, ein modernes florales Kunstwerk, das Tradition und Moderne elegant verbindet“, wie die Staatsoper schwärmte.
Das Werk ist aber nicht nur schön, sondern auch klimafreundlich: Die „Red Naomi Futura“ Rose von Porta Nova gehört mit einem CO2-Ausstoß von nur 56g pro Stiel zu den klimafreundlichsten Rosen am europäischen Markt.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.