Kontakt mit Epstein

Mette-Marit will sich „ausführlicher erklären“

Royals
06.02.2026 17:31
Porträt von krone.at
Von krone.at

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat angekündigt, sich noch ausführlicher zu den Vorfällen rund um Jeffrey Epstein zu äußern. Derzeit schaffe sie das nicht. Sie brauche noch Zeit, „um sich zu sammeln“, hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Mette-Marits Name taucht Hunderte Male in den Akten zum Sexualstraftäter auf.

Wie berichtet, sollen die beiden über Jahre Kontakt gehabt und sich über viele private Dinge ausgetauscht haben – auch nachdem Epstein bereits zum ersten Mal als Sexualstraftäter verurteilt worden war. Die 52-Jährige hat eingeräumt, 2013 mehrere Tage in dessen Villa in Palm Beach gewohnt zu haben. Aus E-Mails geht hervor, dass sich die beiden geneckt haben, und Mette-Marit etwa gefragt hat, ob es „unangemessen“ sei, ihrem damals 15-jährigen Sohn „zwei nackte Frauen, die ein Surfbrett tragen“ als Bildschirmhintergrund für sein Handy vorzuschlagen. Die Verbindung, die sich nach Freundschaft anhört, hat vor allem in Norwegen große Kritik ausgelöst.

„Es ist mir wichtig, Entschuldigung zu allen zu sagen, die ich enttäuscht habe. Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte“, zitierte das Königshaus die Prinzessin nun am Freitag. Sie befinde sich in einer „sehr schwierigen Situation“ und bitte um Verständnis, dass sie sich später „ausführlicher erklären“ wolle.

„Wir verstehen die starken Reaktionen auf das, was in den letzten Tagen bekannt geworden ist“, heißt es weiter. Mette-Marit bedaure auch die Situation, in die sie besonders König Harald V. und Königin Sonja gebracht habe. Die Norwegerin distanzierte sich ein weiteres Mal entschieden von Epsteins Übergriffen und kriminellen Handlungen. Sie habe nicht früher erkannt, was für ein Mensch er war, wiederholte die 52-Jährige.

Am Freitag hat sich auch Mette-Marits Ehemann Haakon (52) zu den Vorwürfen geäußert. „Sie will gerne erzählen, aber gerade schafft sie das nicht.“ Er bestärke seine Frau darin, sich zunächst zu erholen, bevor sie an die Öffentlichkeit gehe.

Mette-Marit und Haakon mit den Kindern Sverre Magnus, Marius und Ingrid Alexandra
Mette-Marit und Haakon mit den Kindern Sverre Magnus, Marius und Ingrid Alexandra(Bild: AFP/LISE ASERUD)

Probleme an mehreren Fronten
Damit dürfte er sich auf die chronische Lungenerkrankung der Kronprinzessin und den Prozess gegen ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby (29) beziehen. Seit dieser Woche steht er vor Gericht in Oslo. Dem 29-Jährigen werden unter anderem vier Vergewaltigungen, Sachbeschädigungen sowie mehrere körperliche und psychische Misshandlungen vorgeworfen. In den meisten Punkten bekennt er sich nicht schuldig.

„Wir unterstützen Marius in der Situation, in der er ist. Wir kümmern uns um die anderen Kinder, auch auf sie müssen wir aufpassen. Und ich muss mich um die Kronprinzessin kümmern. Und zum Glück kümmert sie sich auch um mich“, sagte Haakon, der nicht der leibliche Vater von Marius ist.

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