Die Neuorganisierung der Qualifikation für die Sommerspiele 2028 in Los Angeles ist offiziell durch. Dank ihr dürfen sich die rot-weiß-roten Ringer auch wieder berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme machen. Salzburgs letzter Teilnehmer wirkt ab sofort als Trainer an diesem Unterfangen mit.
Alles neu und vieles besser soll der Olympia-Qualizyklus ab kommendem Jahr bei den Ringern machen. Der federführend beteiligte Ex-Boss von Platzhirsch AC Wals und Verbands-„Vize“ Toni Marchl zeigte sich ob der Reform, die am Mittwoch durchgewunken wurde, erleichtert: „Auch wenn wir nicht alles durchgebracht haben – mir fällt da wirklich ein Stein von Herzen!“
Das Problem der heimischen Aspiranten: Eigentlich reichte in den letzten Zyklen fast nur ein WM-Podestplatz, um sich zu qualifizieren. „Daher wollten wir auch Wildcards haben“, bestätigt Marchl. Mit so einer fuhr etwa Amer Hrustanovic 2016 nach Rio. Doch: Der Widerstand aus Südamerika und Afrika war zu groß.
Weil neben WM und Kontinentalmeisterschaften künftig auch bei vier Ranglisten- und zwei Sonder-Turnieren Tickets vergeben werden, sieht die Welt aber versöhnlicher aus. Marchl, der selbst 1992 an Sommerspielen teilnahm, findet: „Es steckt ja so viel Politik dahinter. Aber zwei, drei von uns sollten eine Chance auf Los Angeles haben.“
Abenteuer in Armenien
Neue Wege geht auch Vorzeige-Walser Markus Ragginger. Während die Freistil-Riege dieser Tage in Zagreb (Kro) bereits das zweite Großturnier des Jahres bestritt, unternimmt der Griechisch-Römisch-Spezialist unter dem neuen Bundestrainer Hrustanovic einen neuen Kraftaufbau bis Sommer, um näher an die Weltspitze heranzurücken. Beim Camp in Armenien gehörten auf 1900m Seehöhe Ski Alpin und Langbahn-Schwimmen zu den Einheiten.
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