Ex-Beamter führte Buch

Frauen harntreibendes Mittel in Kaffee gemischt

Ausland
05.02.2026 15:39
Porträt von krone.at
Von krone.at

Er soll Frauen heimlich harntreibende Mittel in den Kaffee gegeben haben, um sie zu erniedrigen: Im Fall eines Ex-Beamten des französischen Kulturministeriums hat die Staatsanwaltschaft mutmaßliche Opfer aufgerufen, sich „so schnell wie möglich“ zu melden. 

Sechs Jahre nach Beginn der Ermittlungen seien knapp 250 Frauen registriert, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Paris mit. Es soll zum Prozess kommen.

Dem ehemaligen Personalchef des Kulturministeriums, Christian N., würden das Verabreichen schädlicher Substanzen, Gewalt und Verletzung der Intimsphäre zur Last gelegt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Ende vergangenen Jahres hatten mehrere Opfer sich beschwert, dass die Ermittlungen sich zu lange hinzogen.

Ermittler fanden Tabelle mit Opfern
Der frühere Personalchef steht im Verdacht, Frauen starke harntreibende Mittel, unter anderem mit dem Wirkstoff Furosemid, eingeflößt zu haben. Die Ermittler fanden eine entsprechende Tabelle, in der er seine Opfer auflistete. Manche von ihnen hielten den Harndruck nicht aus und urinierten am Ende in seiner Gegenwart.

Der Beschuldigte räumte vor Ermittlern ein, dass er Frauen in seinem Büro „in demütigende Situationen gebracht“ habe. Er wurde 2019 vom Ministerium entlassen.

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