Der Jänner ist diesmal deutlich winterlicher ausgefallen als in den vergangenen Jahren. Auch kommendes Wochenende zeigt sich ganz Österreich eher zweigeteilt, denn während sich im Westen und im Bergland zeitweise die Sonne zeigt, müssen sich viele Regionen im Osten und Süden weiterhin mit grauem Himmel und stellenweise sogar Starkregen zufriedengeben. Allerdings klettern die Temperaturen im ganzen Land auf maximal sieben Grad.
Vor allem im Tiefland war der Jänner der kälteste Jänner seit 2017, in den Bergen seit 2021. Laut Wetterexperten brachte der Monat vielerorts mehr Dauerfrost und deutlich mehr Eistage – besonders im Osten. Trotz der Kälte zeigte sich der Jänner insgesamt überraschend sonnig und trocken. Österreichweit gab es rund ein Viertel mehr Sonnenstunden als im langjährigen Mittel.
30 Prozent weniger Niederschlag
„Im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit war der Jänner 2026 deutlich zu kalt. Vor rund 40 Jahren wäre es hingegen von den Temperaturen her ein ziemlich normaler Jänner gewesen“, sagt Klimatologe Alexander Orlik von der GeoSphere Austria. Gleichzeitig fiel rund 30 Prozent weniger Niederschlag als üblich, was zu unterdurchschnittlichen Schneehöhen führte.
Vor allem in den Bergen zeigt sich der Freitag noch häufig mit viel Sonnenschein, während sich in den östlichen Niederungen hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder halten. Auch im Süden dominieren dichte Wolken und lokale Regenschauer. Die Temperaturen bleiben winterlich, mit Höchstwerten bis zu sieben Grad.
Auch am Samstag bleibt es im Westen Österreichs großteils sonnig. Je weiter man nach Osten kommt, desto zäher wird der Hochnebel. Vom Weinviertel bis ins Grazer Becken kann es zeitweise nieseln. Die Sonne bleibt hier eher aus. Zwischen minus einem und plus sieben Grad können maximal erreicht werden.
In den inneralpinen Regionen und im Westen zeigt sich die Sonne bereits am Sonntagvormittag. Ganz anders im Osten und Südosten: In Teilen Niederösterreichs, der Steiermark und im Burgenland bleibt es ganztägig eher trüb, aus der Hochnebelschicht fällt stellenweise Regen oder sogar Schnee. Ein klassischer Wintertag mit Temperaturen zwischen minus ein bis plus acht Grad.
Ein Mix aus Sonne und Wolken zeigt sich auch zum Wochenbeginn in ganz Österreich. Während es im Nordosten langsam auflockern kann, bleibt es im Süden oft grau, vereinzelt ist Nieselregen möglich. Der Wind legt spürbar zu, vor allem in Föhnregionen und im Osten mit maximal sechs Grad.
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