„Pet to Pet“

Neues Pfandsystem bescherte Recycling-Firma Rekord

Burgenland
26.01.2026 07:00

Mehr als eine Milliarde Pfandflaschen wurden im vergangenen Jahr bei „Pet To Pet“ verarbeitet. Dennoch ist der Absatz zuletzt zurückgegangen.

Die Einführung des Pfandsystems für Plastikflaschen brachte dem Recycling-Unternehmen „Pet To Pet“ in Müllendorf im abgelaufenen Jahr eine Rekordbilanz: 33.675 Tonnen an PET-Material wurden zu Plastikflocken verarbeitet, das entspricht 1,34 Milliarden PET-Flaschen. Das ist eine Steigerung von sieben Prozent. Allein im Burgenland wurden bis Oktober (aktuellere Zahlen gibt es noch nicht) 40 Millionen Pfandflaschen zurückgegeben.

Zurückhaltung bei Konsumenten
Geschäftsführer Christian Strasser: „Die Umstellung führte zu einer kräftigen Steigerung der Verarbeitungsmenge, die jedoch im Laufe des zweiten Halbjahres merkbar zurückgegangen ist. Mitverantwortlich dafür war die Kaufzurückhaltung der heimischen Konsumenten.“ Diese Beobachtung sei auch in anderen EU-Ländern im Zuge der Einführung von Pfandsystemen gemacht worden.

Billig-Importe als Konkurrenz
Trotz des neuen Recyclinghöchstwerts sieht sich die Branche mit schwierigeren Bedingungen konfrontiert, denn die rezyklierten PET-Flocken sind teurer als Neuware. „Und die wird in Europa wieder vermehrt eingesetzt“, wie Strasser betont. Billig-Importe rezyklierter PET-Granulate aus Nicht-EU-Ländern erschwerten das Geschäft zusätzlich. „Pet To Pet“ konnte um drei Prozent weniger Plastikflocken als 2024 verkaufen. Rohstoffe müssen in einem zusätzlichen Silo gelagert werden. Für 2026 erwartet sich Strasser steigende Nachfrage für die wiederaufbereiteten PET-Granulate. 

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