Die 70. Salzburger Mozartwoche feiert ab heute den 270. Geburtstag des Komponisten. Intendant Rolando Villazón inszeniert „Die Zauberflöte“ und bringt Musik aus dem Sterbejahr des Komponisten.
Es ist fast ein runder Geburtstag, den Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Jänner 2026 feiern würde: 270 Jahre ist es her, dass er in Salzburg das Licht der Welt erblickte – um dann „1791 mit seinem allzu frühen Tod“ unsterblich zu werden, wie Rolando Villazón, Intendant der Salzburger Mozartwoche, sein diesjähriges Motto herleitet: „Lux æterna“ lautet es. „Wir feiern das ewige Licht Mozarts“, so Villazón.
Dafür nimmt er sogar selbst im Regiestuhl Platz, um die „Zauberflöte“ im Haus für Mozart in Szene zu setzen. Dabei lässt er Mozart sogar höchstpersönlich auftreten: Einem kurz nach seinem Tod geschriebenen Text folgend, zeigt er den 35-jährigen Komponisten in den letzten Stunden seines Lebens, als er in seinem Zimmer in seiner Fantasie die Aufführung der „Zauberflöte“ „miterlebt“, die in diesem Moment im Freihaustheater läuft.
Das Todesjahr steht auch im Zentrum, wenn die Alte-Musik-Animateurin Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata Mozarts unvollendetes „Requiem“ auf das „Stabat Mater“ des mit 26 Jahren verstorbenen Pergolesi folgen lässt.
Abschied nehmen heißt es dann auch von der Cappella Andrea Barca und vom Hagen Quartett, die sich beide 2026 vom Podium zurückziehen und ein letztes Mal bei der Mozartwoche auftreten.
Adam Fischer dirigiert nicht nur das Eröffnungskonzert, sondern auch eines der Programme der Wiener Philharmoniker – mit Mozarts letzter Symphonie, der „Jupiter“, und dem C-Dur Klavierkonzert KV 467 mit Meisterpianist Igor Levit am Flügel. Die weiteren Philharmoniker-Konzerte bestreiten die Dirigentin Karina Canellakis und der Brite Robin Ticciati, der die Mezzosopranistin Magdalena Kožená durch die Lieder der „Nuits d’eté“ von Hector Berlioz begleitet.
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