Hunderte Beschwerden (vorrangig von Eltern) gingen wegen der neuen Öffi-Fahrzeiten bei den Verantwortlichen in Kärnten ein. An Lösungen wird von allen Seiten mit Hochdruck gearbeitet.
Die landesweiten Fahrplanänderungen aufgrund der Koralmbahn-Eröffnung sorgten Mitte Dezember teils für Chaos und Ärger – vor allem bei Eltern und Schülern (die „Krone“ berichtete). Viele Kinder müssen nun früher aufstehen, um den Bus zu erreichen – dafür aber „eine Ewigkeit“ auf die Anschlussverbindung beziehungsweise vor verschlossenen Türen auf den Schulbeginn warten.
Oder kommen bei Nachmittagsunterricht nach 17 Uhr oft gar nicht mehr öffentlich nach Hause und müssen, abgeholt werden – wie im Fall eines Schülers aus Maria Saal, der das Bundesgymnasium Tanzenberg in St. Veit an der Glan besucht. Und dessen Erziehungsberechtigte ihr Leid kundtut.
Alle Vorschläge werden geprüft und, wenn sinnvoll, umgesetzt. Wie in Maria Rain, wo die Kinder dann nicht mehr so lange auf die Schulöffnung warten müssen.
Roland Fercher, Verkehrsverbund Kärnten
„Seit den Umstellungen sind an die tausend Beschwerden beziehungsweise Verbesserungsvorschläge bei unserem Kundenservice eingegangen. Jedes einzelne Anliegen wird von uns ernst genommen und geprüft. Und gemeinsam mit den Schuldirektionen, Verkehrsplanern und -betrieben werden wir, wo es tatsächlich sinnvoll ist, bis nach den Semesterferien auch Lösungen finden“, verspricht Roland Fercher vom Kärntnerverkehrsverbund.
„Erst heute, Mittwoch, gab es diesbezüglich zum Beispiel einen runden Tisch in Spittal an der Drau.“ Der Experte bittet zeitgleich aber auch um Verständnis: „Es wird allerdings nicht möglich sein, die gesamten Fahrpläne auf vereinzelte Befindlichkeiten abzustimmen.“
Wir haben an alle Schulen eine Elternbefragung ins Leben gerufen. Die Vorschläge werden ausgewertet und weitergeleitet. Wir werden gemeinsam Lösungen finden.
Bildungsdirektorin Isabella Penz
Dringender Handlungsbedarf in einigen Regionen
Auch Kärntens Bildungsdirektorin Isabella Penz unterstützt proaktiv den Verbesserungsprozess – zumal einige Einrichtungen mittlerweile gar die Unterrichtszeiten an die neuen Fahrpläne angepasst haben: „Wir haben an sämtlichen Schulen die Möglichkeit einer Elternbefragung ins Leben gerufen. Aktuell werden die hunderten Verbesserungsvorschläge ausgewertet. Diese geben wir an den Verkehrsverbund weiter. Handlungsbedarf scheint es aber vor allem im Drau- und im Lavanttal zu geben.“
Wenn auch Sie Verbesserungsvorschläge bezüglich des neuen Fahrplans haben, senden Sie einfach ein Mail an den Verkehrsverbund unter kundenservice@vkgmbh.at
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