Verkehrsgeplagte Anrainer protestieren gegen einen neuen Speditions-Standort im Salzburger Stadtteil Schallmoos. Sie starteten eine Unterschriftenaktion. Die Pläne waren auch Thema im Gestaltungsbeirat.
Die Bewohner der Bürgerinitiative „Zukunft Schallmoos“ sind sauer. Ein weiterer Logistik-Betrieb für den ohnehin stark durch Verkehr belasteten Stadtteil sei zu viel, machen die Betroffenen ihrem Ärger Luft.
Die Pläne des Unternehmens, das bereits in der Lastenstraße ansässig ist und jetzt in der Vilnusstraße eine Niederlassung plant, wurden nun auch im Salzburger Gestaltungsbeirat diskutiert. Eine gute Nachbarschaft sei mit Lärmschutzmaßnahmen prinzipiell möglich, so der Tenor dort.
Die Anrainer befürchten einen weiteren Verlust der Lebensqualität und rechnen mit zusätzlichen 240 Lkw-Fahrten täglich. Der Weg führe über einen Schulweg und auch an Sportflächen vorbei, sind Bürger besorgt. Die Initiative fordert von der Stadtpolitik eine Bausperre für das Grundstück sowie mehr Grün für Schallmoos.
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