Plötzlich lauter Knall

Mann (37) schießt sich bei Schusstraining ins Bein

Wien
17.01.2026 11:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei einem Schießtraining in einer Anlage im Norden Wiens kam es am Freitagmittag zu einem Unfall. Ein 37-jähriger Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens schoss sich beim Holstern seiner Waffe selbst ins Bein. Der Mann wurde ins Spital gebracht.

Eigentlich sollte es ein routinemäßiges Schießtraining sein, doch dann ging plötzlich alles ganz schnell. Beim Einstecken seiner legal besessenen Faustfeuerwaffe löste sich ein Schuss. Die Kugel traf den 37-Jährigen im Oberschenkel. Laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger passierte der Unfall durch einen Bedienfehler.

„WEGA-Medic“ eilte zu Hilfe
Der Mann wurde verletzt, blieb aber bei Bewusstsein und war ansprechbar. Noch bevor die Polizei eintraf, bekam er Hilfe von einem außer Dienst befindlichen Beamten der WEGA. Der Beamte ist als sogenannter „WEGA-Medic“ auch medizinisch ausgebildet und leistete Erste Hilfe.

Kurz darauf traf die Wiener Berufsrettung ein. Die Sanitäter versorgten den Verletzten notfallmedizinisch und brachten ihn in den Schockraum eines Krankenhauses. Ersten Informationen zufolge bestand keine Lebensgefahr.

Ermittlungen dauern an
Die Pistole wurde ordnungsgemäß verwahrt. Auch ein Mobiltelefon, das bei der Schussabgabe beschädigt wurde, stellte die Polizei sicher. Das Arbeitsinspektorat und die Waffenbehörde wurden informiert. Weitere Ermittlungen zu dem Vorfall laufen.

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