Das Hochwasserschutzprojekt im Oberpinzgau hat zwei wichtige Schritte gemacht. Diese Woche fanden wichtige Verhandlungen statt. Am Hintersee in Mittersill und in Hollersbach sollen noch heuer neue Schutzbauten entstehen.
Zwei große Schutzprojekte gegen die immer öfter wiederkehrenden Hochwasser im Oberpinzgau haben jetzt eine wichtige Hürde genommen. Unter anderem am Hintersee in Mittersill und in Hollersbach plant das Land wie berichtet neue Schutzdämme.
Für beide Projekte fand diese Woche die wasserrechtliche Verhandlung statt, bei beiden Terminen gab es keine mündlichen Einwendungen. Jetzt fehlt noch die nationalparkrechtliche Genehmigung und die Gespräche mit dem Bund über eine Mitfinanzierung.
Im Endausbau sind acht Standorte geplant
Geht alles glatt, rechnet der zuständige Wasser-Landesrat Maximilian Aigner (ÖVP) mit einem Baubeginn noch vor dem Sommer. „Es geht um die Existenzen der Menschen und um eine ganze Region“, sagt Aigner. Am Mittersiller Hintersee sollen bestehende Rückhaltebecken der Wildbach- und Lawinenverbauung aus den 1970er Jahren um drei Meter erhöht werden.
In Hollersbach soll vor dem Badesee ein fünf Meter hoher Damm errichtet werden, wodurch neue Retentionsbecken entstehen. Mit geplanten Kosten von 15 Millionen Euro und fünf Kilometern an neuen Dämmen ist es das deutlich umfangreichere Vorhaben. Beide Projekte sind Teil des umfassenden Schutzplans des Landes mit im Endausbau acht Standorten. In Summe sollen die beiden jetzigen Standorte auf 1,5 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen kommen.
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