In der nordindischen Millionenmetropole Amritsar läuft seit Anfang der Woche eine Großfahndung nach einem mutmaßlichen Frauenmörder. Unter Verdacht: ein Österreicher mit indischen Wurzeln, der die Mutter seines Sohnes mit einer scharfkantigen Waffe getötet haben soll.
Als Angehörige die Frau in einem Hotel fanden, war es bereits zu spät. Die frisch gebackene Mutter lag blutüberströmt in ihrem Zimmer, für sie kam jede Hilfe zu spät. Und von ihrem Ehemann fehlte jede Spur!
Die Familie war erst kürzlich aus Wien in die indische Provinz gereist, um die Bhog-Zeremonie zur Geburt ihres Sohnes zu feiern. Am Dienstag wollten sie auch dem Lohri-Fest beiwohnen – doch dazu sollte es nicht mehr kommen ...
Wir sind über diesen Fall informiert und stehen mit der Familie des Opfers in Kontakt.
Das Außenministerium bestätigt die Tragödie.
Angehörige stehen unter Schock
„Sie übernachteten in einem Hotel in Amritsar, wo meine Tochter ermordet wurde“, schilderte ihr Vater lokalen Medien, „wir fordern Gerechtigkeit!“ Die Familienangehörigen berichten, dass die Ehe in den ersten Jahren friedlich verlief, später aber häufig Streitigkeiten aufgrund von Misstrauen des Mannes entstanden.
Tatsächlich wird Eifersucht als mögliches Tatmotiv ins Spiel gebracht. Wie die „Krone“ erfuhr, lebte das Ehepaar in Wien und soll seit rund acht Jahren verheiratet sein. Die Hinterbliebenen – allen voran der erst siebenmonatige Sohn – werden von Mitarbeitern der österreichischen Botschaft betreut.
Polizei geht von Mord aus
Der mutmaßliche Täter befindet sich aktuell noch auf der Flucht. Der stellvertretende Polizeikommissar Lakhwinder Singh Kaler berichtete: „Erste Ermittlungen ergaben, dass die Verstorbene und ihr Ehemann häufig in Streit gerieten. Aufgrund von Aussagen der Angehörigen gehen wir von einem Mordfall aus. Wir setzen alles daran, den Täter schnellstmöglich zu fassen.“
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