Australian-Open-Quali

Fauxpas! Ofner jubelt über Sieg, scheidet dann aus

Tennis
14.01.2026 11:24
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Ist das bitter! Sebastian Ofner hat in der zweiten Australian-Open-Qualifikationsrunde bereits über den Sieg gegen den US-Boy Nishesh Basavareddy gejubelt, schied wenig später jedoch aus.

Nachdem Ofner den ersten Durchgang mit 6:4 gewonnen hatte, ging der zweite Satz mit 6:4 an Basavareddy. Es musste ein Entscheidungssatz her. Auch in diesem ging es richtig eng zu. Beim Stand von 6:6 folgte ein Tiebreak. Als Ofner in diesem den Punkt zum 7:1 machte, marschierte er ans Netz vor und jubelte über den Sieg. Jedoch zu früh! Denn seit 2022 werden die Tiebreaks im Entscheidungssatz bei allen vier Grand-Slam-Turnieren bis zehn gespielt.

Hier im Video sehen Sie den verfrühten Jubel:

Zwei Matchbälle vergeben
Als er seinen Fehler bemerkte, ging Ofner zurück an die Grundlinie – den Faden im Spiel hatte er aber verloren. Er gab den klaren Vorsprung aus der Hand. Beim Stand von 10:9 und 11:10 vergab der Österreicher, Nummer 131 der Welt, dann auch noch zwei Matchbälle und verlor anschließend das Tiebreak gegen den Weltranglisten-239. aus den USA mit 11:13.

„In einem Super-Tiebreak hat man immer eine Chance, also habe ich weiter daran geglaubt. Ich habe gesehen, wie er etwas nervös wurde, aber die Bälle waren ziemlich alt, daher war jeder Ballwechsel ein harter Kampf, und ich habe mich konzentriert, so viele Bälle wie möglich im Spiel zu halten“, erklärte Basavareddy. Ofner musste hingegen seine Koffer packen – eine herbe Enttäuschung zum Start des Tennis-Jahres.

Rodionov chancenlos
Juri Rodionov verlor gegen den an Nummer 29 gesetzten US-Amerikaner Zachary Svajda in nicht einmal einer Stunde 1:6 und 4:6. Damit steht bei den Männern nur Filip Misolic im Hauptbewerb. Bei den Frauen haben die Neo-Österreicherin Anastasia Potapova und Julia Grabher ihren Platz sicher, Lilli Tagger kann dem Duo am Donnerstag folgen.

Beim ATP250-Turnier in Auckland stehen Lucas Miedler und Alexander Erler im Viertelfinale. Miedler besiegte mit seinem portugiesischen Partner Francisco Cabral die Brasilianer Marcelo Melo/Fernando Romboli 6:4 und 7:5, Erler setzte sich mit dem US-Amerikaner Robert Galloway gegen die Franzosen Sadio Doumbia/Fabien Reboul 7:6(7) und 6:4 durch.

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