Mit über 100 km/h

ÖSV-Ass rast im Blindflug über die WM-Strecke

Kärnten
14.01.2026 10:59

Die Drasendorferin Elina Stary startet ab Freitag erstmals bei einem Paraski-Weltcup-Bewerb in Saalbach. Obwohl sie im Super-G auf eine Geschwindigkeit von über 100 km/h kommt, ist für die Sehbeeinträchtigte ein drehender Riesentorlauf schwieriger als die Speed-Disziplin.

Blindflug über die WM-Strecke! Am Freitag und am Samstag tritt Paraski-Ass Elina Stary erstmals bei einem Weltcup-Rennen in Saalbach an, wo ja im Vorjahr die alpine Ski-WM stattfand. „Das ist richtig cool! Ich freue mich schon drauf. 2023 war hier zuletzt ein Weltcup, da war ich aber leider verletzt. Wir nehmen die Super-G-Bewerbe als Training mit, den will ich ja auch bei den Paralympics in Cortina fahren“, erklärt die 19-Jährige.

Elina Stary (re.) mit ihrem Guide Stefan Winter.
Elina Stary (re.) mit ihrem Guide Stefan Winter.(Bild: Ski Austria/Clemens Derganc)

Auf Anhieb im Super-G gesiegt
Auf eine Höchstgeschwindigkeit von über 100 km/h kommt die sehbeeinträchtigte Drasendorferin im Speedbewerb. „Das kostet schon Überwindung. Am leichtesten ist für mich der Slalom. Da ist das Tempo am geringsten. Aber ein drehender Riesentorlauf, wo man ja auch auf 80 km/h kommt, ist schwieriger als der Super-G. Wenn es wild hin- und hergeht, muss ich nach den Toren immer meinen Guide suchen“, erklärt Stary, die seit der heurigen Saison im Weltcup auch im Super-G antritt, im Dezember in Steinach beim Debüt auch gleich zum Sieg fuhr und zweimal Zweite wurde.

„Bauchgefühl entscheidet am Ende“
Dennoch hat sie weiterhin Respekt: „Wenn ich mich bei der Besichtigung nicht wohlfühle, trete ich auch nicht an. Dann macht es nämlich gar keinen Sinn. Da verlasse ich mich immer auf mein Bauchgefühl, das am Ende entscheidet.“

Salcher fällt verletzt aus
Bereits am Dienstag fand die erste Abfahrt statt! Aus Kärntner Sicht musste Markus Salcher (aufgeplatzte Zyste im Knie) pausieren. So wurde der Globasnitzer Nico Pajantschitsch beim Sieg von Robin Cuche (Sz) in der stehenden Klasse als bester Kärntner Siebenter. Der Klagenfurter Thomas Grochar schied aus. Am Mittwoch steht die zweite Abfahrt am Programm. 

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