Die aktuelle Kälteperiode in der Steiermark führt nun zu weiteren Gefahren. Der Lawinenwarndienst mahnt zu Vorsicht im Gebirge. Ab Dienstag soll es wieder wärmer werden.
Die Nacht von Samstag auf Sonntag brachte vor allem in der Obersteiermark vielerorts große Mengen an Neuschnee. Kombiniert mit kräftigen Sturmböen führte die Wetterlage am Sonntag zu einer erheblichen Lawinengefahr von den Niederen Tauern bis zum Toten Gebirge. Der Lawinenwarndienst Steiermark verhängte Gefahrenstufe 3 in den betroffenen Gebieten. Warum sind Schnee und starker Wind aber eine gefährliche Kombination?
„Wenn der frische Pulverschnee von kräftigen Böen verweht wird, dann kommt es dort, wo sich der verwehte Schnee ablagert, zu sogenanntem Triebschnee. Dieser bildet eine Schneetafel, die brechen kann und zu einer Schneebrettlawine führt“, erklärt Andreas Gobiet vom Lawinenwarndienst Steiermark. Gerade für längere Kälteperioden – die Steiermark wird schon seit mehreren Tagen von eisigen Temperaturen belagert – sei eine erhöhte Lawinengefahr aber typisch.
Windböen: 100 km/h am Hochschwab, Präbichl-Lifte stehen still
In Mariazell wurden am Sonntag Windböen mit bis zu 72 km/h gemessen, am Hochschwab sogar 100 km/h. Im Skigebiet am Präbichl standen die Sessellifte aufgrund dessen den ganzen Sonntag still.
„Am Montag spielt der Wind kaum noch eine Rolle“, prognostiziert Meteorologe Nikolas Zimmermann vom Wetterdienst Ubimet. Mit den ab Dienstag erwarteten höheren Temperaturen nimmt dann auch die Lawinengefahr wieder ab. Bis dahin sollten sich Wintersportler und Wanderer aber vorsichtig über den Schnee bewegen.
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