Lebensgefährlicher Leichtsinn auf der Neuen Donau im Bereich Brigittenauer Brücke: Am frühen Samstagnachmittag wagte sich ein Vater gemeinsam mit seinem Sohn auf die zugefrorene Fläche – doch das Eis hielt dem Gewicht nicht stand. Beide stürzten ins eiskalte Wasser ...
Besonders dramatisch: Der Vater schwebte kurzzeitig in Lebensgefahr. Nur durch das rasche Eingreifen von Passanten und Einsatzkräften konnten beide rechtzeitig geborgen werden. Das Kind war stark unterkühlt, blieb aber letztlich wohlauf.
Nicht erstes Unglück an Neuer Donau
Bereits am Freitag hatte es an der Neuen Donau einen ähnlichen Vorfall gegeben: Ein Mann war ebenfalls auf das Eis gegangen und eingebrochen. Auch er konnte gerettet werden, der Vorfall zeigt jedoch einmal mehr, wie trügerisch die Eisflächen derzeit sind.
Trotz der derzeit tiefen Temperaturen sind Natureisflächen wie die Neue Donau grundsätzlich nicht zum Betreten freigegeben. Der Grund: Diese Gewässer sind grundwassergespeist, wodurch die Eisdecke von unten her ungleichmäßig ausdünnt. Das vergleichsweise warme Grundwasser – rund sieben Grad – verhindert eine stabile Eisbildung und macht die Fläche besonders tückisch.
Sofort Feuerwehr-Notruf wählen
Besonders gefährlich sind Uferzonen, Zu- und Abflüsse, Brückenbereiche sowie Pfeiler, wo sich offene oder geschwächte Stellen bilden können. Die Einsatzkräfte appellieren daher eindringlich, Natureisflächen keinesfalls zu betreten und Kinder in Gewässernähe nie unbeaufsichtigt zu lassen. Sollte dennoch jemand einbrechen, ist sofort der Feuerwehr-Notruf 122 zu wählen.
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