Neue Primärversorgung

Drei Ärztinnen ordinieren bis 2028 im Container

Oberösterreich
09.01.2026 15:43

Eine blaue Containeranlage wird ab Montag zur neuen medizinischen Anlaufstelle für Ansfelden und Umgebung. In Haid eröffnet das Primärversorgungszentrum mit drei Allgemeinmedizinerinnen und einem multiprofessionellen Team. Ziel sind bessere Erreichbarkeit, längere Öffnungszeiten und moderne hausärztliche Versorgung.

Die bisher noch eher unscheinbar wirkenden, blauen Container an der Salzburger Straße 8a in Haid werden am kommenden Montag mit Leben erfüllt: Das lang ersehnte Primärversorgungszentrum (PVZ) Ansfelden-Haid nimmt den Betrieb auf.

Drei Medizinerinnen bündeln ihre Kräfte
Drei Allgemeinmedizinerinnen – Dr. Katharina Mitter, Dr. Anna Leitner und Dr. Katrin Ritzberger – bündeln im neuen PVZ ihre Kräfte. Gemeinsam mit einem multiprofessionellen Team setzen sie auf ein modernes Konzept der Hausarztmedizin: mehr Zeit für Gespräche, breitere Angebote und verlässliche Öffnungszeiten an fünf Tagen pro Woche. Die drei Ärztinnen verstehen das PVZ nicht nur als Ordination, sondern als Ort der Begegnung. „Zeitgemäße Hausarztmedizin bedeutet für uns Teamarbeit, Weitblick und den Menschen im Mittelpunkt“, betonen die drei Ärztinnen.

Neubau entsteht bis Juli 2028
Der Betrieb startet vorerst in einer rund 400 Quadratmeter großen Containerlösung. Parallel dazu entsteht am selben Standort ein Neubau, der ab 1. Juli 2028 den Vollbetrieb ermöglichen soll. Für Bürgermeister Christian Partoll ist das PVZ ein wichtiger Schritt für die Stadt: mehr Sicherheit, bessere Erreichbarkeit und moderne Medizin direkt vor Ort.

33 Primärversorgungszentren bis 2030
Gesundheitslandesrätin, LH-Stv. Christine Haberlander freut sich ebenfalls über das 20 PVZ in Oberösterreich: „Mit diesen schaffen wir für die Menschen leicht zugängliche, erste Kontaktstellen und sichern uns damit das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung. Gleichzeitig entlasten wir mit einem guten und einfachen Zugang zur Primärversorgung die Mitarbeiter in unseren Spitälern.“ Laut Haberlander soll es bis 2030 insgesamt 33 Primärversorgungszentren in Oberösterreich geben. 

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