Anstrengende Nacht für die steirischen Einsatzkräfte: Mit insgesamt 768 Einsätzen rückte die Polizei zum Jahreswechsel 2025/26 etwa gleich oft aus wie im Jahr zuvor. Die Feuerwehr löschte Dutzende Brände, so etwa in Schladming und St. Georgen am Kreischberg.
Schon kurz vor dem Jahreswechsel, um 23.40 Uhr, bemerkte in Schladming eine Polizeistreife, dass im Ortszentrum eine Rauchsäule aufstieg. Tatsächlich war eine Hecke in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Schladming rückte mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften aus.
Das Wohnhaus wurde vorsorglich evakuiert. Um zwei Minuten vor Mitternacht konnte die Feuerwehr „Brand aus“ melden. Als Brandursache dürfte ein pyrotechnischer Gegenstand in Betracht kommen, informiert die Polizei.
Batterie kippte um und entzündete Böschung
Kurz nach Mitternacht brannte es in St. Georgen am Kreischberg: Ersten Erhebungen zufolge zündete ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Murau drei Feuerwerksbatterien. Eine davon kippte um und schoss mehrere Raketen in Richtung einer Böschung.
Schnell breitete sich der Brand auf einer Wiese über mehr als 30 Quadratmeter aus. Die Freiwilligen Feuerwehren St. Georgen und Murau wurden alarmiert und rückten mit insgesamt 50 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen aus. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Holzhütte abgebrannt
Weitere Brandeinsätze gab es im Bezirk Liezen: In Lassing brannte nach 1 Uhr eine Holzhütte ab, drei Feuerwehren rückten aus. Schon davor brannten Hecken in Irdning und Liezen aus.
In Fohnsdorf stand schon am frühen Abend eine Müllinsel in Brand. Und in Graz wurden die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr insgesamt 20-mal alarmiert. Hauptsächlich galt es, Brände zu bekämpfen, die durch pyrotechnische Artikel ausgelöst wurden, heißt es. In einem Lokal in der Gleisdorfer Gasse kam es zudem zu einem Großeinsatz mit 13 Verletzten.
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