Zahlreiche Einsätze

Von Brust bis Gesicht: Acht Verletzte durch Böller

Niederösterreich
01.01.2026 09:10

Die Silvesternacht in Niederösterreich hielt Feuerwehren und Rettungsteams auf Trab. Zwischen 20 und 4 Uhr rückten Einsatzkräfte zu 130 Feuerwehreinsätzen aus – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Ein Großteil der Alarmierungen betraf Brände. Auch bei der Rettung wurden mehr Einsätze verzeichnet.

In Niederösterreich war die Silvesternacht alles andere als ruhig. Die Rettung verzeichnete fast 13 Prozent mehr Einsätze als im Vorjahr – insgesamt 318 Alarme zwischen 20 und 6 Uhr. Acht Menschen wurden durch Böller verletzt, vor allem an Händen, Gesicht und Brust.

Mehr Stürze und Alkoholunfälle
Laut Notruf-Geschäftsführer Josef Schmoll führten die Teams 812 Anrufe, darunter 329 Notrufe und 178 Gesundheitsberatungen. Die meisten Einsätze der Rettungsteams erfolgten aufgrund akuter Erkrankungen, allerdings sei die Zahl jener Patientinnen und Patienten, die nach Stürzen oder übermäßigem Alkoholkonsum vom Rettungsdienst versorgt werden mussten, erneut gestiegen.

Noch stärker gefordert waren die Feuerwehren: 196 Wehren mit 323 Fahrzeugen standen im Einsatz – doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Besonders brannte es bei Gebäudebränden in Leopoldsdorf im Marchfeld, Wieselburg und Ennsdorf. Auch Müllcontainer, Hecken und Felder standen in Flammen. Hinzu kamen 13 Verkehrsunfälle, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.

Explosion in Hollabrunn
In Ennsdorf brannte es in einem Mehrparteienhaus gleich in vier Wohnungen, drei Personen mussten wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, die Ursache ist noch unklar. Gegen 1.00 Uhr früh geriet in Schwechat die Garage eines Hauses in Brand – verletzt wurde niemand, der Schaden liegt bei rund 25.000 Euro. In Hollabrunn richtete ein pyrotechnischer Gegenstand erheblichen Schaden an: Im Innenhof einer Wohnanlage wurde das Glas einer Eingangstür aus dem Rahmen gedrückt, Kellerfenster zersplitterten und ein Garagentor beschädigt. 

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner lobte die Einsatzkräfte: „Wenn andere das neue Jahr feiern, stehen unsere Feuerwehrmitglieder bereit. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt.“

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