„Hoffnung, dass ...“

Bizarre Weihnachtsbotschaft von Josef Fritzl (90)

Österreich
12.12.2025 17:42

Josef Fritzl, der zu lebenslanger Haft aufgrund der Gräueltaten an seiner Tochter im Jahr 2009 verurteilt worden war, ist wohl der bekannteste Häftling in der Justizanstalt Stein. Nun hat der 90-Jährige eine bizarr anmutende Weihnachtsbotschaft übermittelt. Ob diese bei den Österreichern gut ankommen wird, darf bezweifelt werden ...

Top-Anwältin Astrid Wagner hat am Freitag ein Video in den sozialen Medien gepostet, in dem sie über ihren jüngsten Besuch bei ihrem berüchtigten Mandanten berichtete.

Video – Astrid Wagner über ihren Weihnachtsbesuch bei Josef Fritzl:

Fritzls Hoffnung für 2026
„Er hat mir ein kleines Geschenk gemacht, eine Weihnachtsüberraschung, ein kleiner Weihnachtsmann. Ich habe eine große Freude an diesem kleinen Geschenk und möchte auf diesem Wege eine Botschaft übermitteln – von Fritzl persönlich. Er wünscht allen Menschen da draußen frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr 2026. Und er hat die Hoffnung, dass er nächstes Jahr 2026 zu Weihnachten vielleicht schon in Freiheit sein wird“, verriet Wagner.

Zitat Icon

Er hat die Hoffnung, dass er nächstes Jahr zu Weihnachten vielleicht schon in Freiheit sein wird.

Astrid Wagner, Anwältin von Josef Fritzl

„Kein Mensch ist ein Monster!“
Wagner, die sich seit Jahren vehement um die Freilassung Fritzls bemüht, betonte gegenüber der „Krone“ zudem: „Mich erschrecken die hasserfüllten Kommentare. Kein Mensch ist ein Monster!“

Seit Oktober 2021 versucht Fritzl, der inzwischen geschieden ist und seinen alten Namen abgelegt hat, aus der Haft entlassen zu werden. Nach mehreren Gerichtsentscheidungen wurde er im Jänner 2024 vom Maßnahmenvollzug (endet erst, wenn keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit besteht) in den normalen Strafvollzug verlegt.

Kellerverlies des Grauens
Der Inzestfall wurde 2008 bekannt, nachdem Fritzl seine Tochter 24 Jahre lang im Keller des eigenen Hauses gefangen gehalten hatte. Dort misshandelte und vergewaltigte er sie vielfach, woraus sieben Kinder hervorgingen, wovon eines nach der Geburt gestorben war. Die Ermittlungen kamen ins Rollen, als Josef Fritzl mit seiner schwerkranken (Enkel-)Tochter ein Krankenhaus aufsuchte, die Ärzte dort misstrauisch wurden und daraufhin nach der Kindesmutter gesucht wurde.

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