Kein Gegentor, aber:

„Patient“ Sturm ist noch nicht über dem Berg

Steiermark
02.12.2025 07:00

Sturm konnte seit Langem wieder den süßen Duft des Sieges auskosten. Nach dem 1:0 in Hartberg muss der Meister Mittwoch schon nachlegen, wenn der Nachtrag gegen die WSG Tirol in Liebenau ansteht. Mit einem Dreier will Sturm an die Tabellenspitze zurückkehren und weiter Selbstvertrauen für das Derby am Sonntag tanken.

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Mit dem 1:0 in Hartberg feierte Sturm den ersten Ligasieg seit dem 19. Oktober. Ob die Schwarzen die Talsohle jetzt hinter sich gelassen haben, werden die nächsten zwei Spiele weisen. Mit der WSG Tirol wartet Mittwoch (20.30) in Liebenau der nächste Pflichtsieg auf den Meister.

Die größte Druckwelle: Die hat Jürgen Säumel mit dem Dreier in der Oststeiermark vorerst überwunden. Nicht auszudenken, welches Krisengeheul bei einer Niederlage losgegangen wäre. Die Sturm-Anhängerschaft ist bekannt dafür, zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt rasch hin und her schnell zu pendeln. Der Sturm-Trainer lässt sich davon nicht beirren: „Natürlich war vor dem Hartberg-Spiel eine gewisse Anspannung da, nachdem wir länger nicht gewonnen haben. Ich versuche mich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, nämlich jene, die ich beeinflussen kann. Und das ist in erster Linie die Arbeit mit der Mannschaft und unserem Trainerstab, sprich Lösungen aufzuzeigen und Matchpläne auszuarbeiten.“

Ein Schritt nach vorne: Erstmals nach drei Spielen kassierte die zuletzt anfällige Defensive kein Gegentor. Dafür ging nach vorne kaum etwas, auch die Standards sorgen im Gegensatz zur letzten Saison für keine Gefahr. „Wir trainieren es eigentlich ständig, werden dranbleiben. Aber klar ist, dass wir aus Standardsituationen wieder mehr herausholen müssen“, erklärt der Neumarkter.

Auf Jürgen Säumel und Co. wartet Mittwoch gegen Tirol der nächste Pflichtsieg.
Auf Jürgen Säumel und Co. wartet Mittwoch gegen Tirol der nächste Pflichtsieg.(Bild: Sepp Pail)

Englische Wochen: Doch genug Zeit, um in Ruhe an den Defiziten zu arbeiten, bleibt keine. „Es ist eben durch den Europacup eine extrem intensive Phase mit sehr vielen Spielen. Das ist gerade für die jungen Spieler eine neue Erfahrung. Und die Formschwankungen gehören einfach dazu. In solchen Phasen ist es wichtig, dranzubleiben und enge Spiele wie in Hartberg zu gewinnen.“

Keinen dichten Terminkalender hat die WSG, sie ist nur mehr in der Liga vertreten. Dort macht sie einen starken Job, ist seit vier Runden ungeschlagen, gewann in Salzburg sensationell 3:2. Die Elf des Steirers Philipp Semlic fuhr nach dem Remis am Samstag bei der Austria gleich weiter in die Steiermark, trainiert bis zum Spieltag am Verbandsplatz in Graz. 

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