Ein Jahr nach der Insolvenz des oberösterreichischen Motorradbauers KTM läuft die Sanierung laut Firmenchef Gottfried Neumeister zufriedenstellend. „Der Abbau des Lagers passiert schneller und besser als ursprünglich angenommen und geplant“. Auch der Verkauf gehe gut voran – „trotz der widrigen Umstände, trotz der schlechten Nachrichten“.
Den „übermäßigen Lagerbestand“ aus dem Vorjahr gelte es abzubauen, so Neumeister, und das brauche Zeit. Im nächsten Jahr wolle man 115.000 Motorräder in Österreich produzieren, „das ist wirklich die Maximalanzahl, die möglich ist in einem Ein-Schicht-Betrieb“. Generell herrsche Erleichterung, „nicht nur bei mir, sondern bei der ganzen Belegschaft, bei vielen Kunden, bei vielen Händlern und auch bei vielen Lieferanten“.
„Die Insolvenz war nicht absehbar“
Die Insolvenz sei für Neumeister nicht absehbar gewesen, als er im vergangenen Jahr seinen Job antrat. Es sei „jetzt keine großartige Kündigungswelle in irgendeiner Weise geplant“, man suche im Gegenteil neue Mitarbeitende. Neumeister ist bis 31. August 2026 als CEO bestellt, wenn von Eigentümer Bajaj gewünscht, würde er sich „selbstverständlich“ neu aufstellen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.