Chef Neumeister sagt

Lagerabbau bei KTM geht schneller als geplant

Oberösterreich
29.11.2025 16:20
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Ein Jahr nach der Insolvenz des oberösterreichischen Motorradbauers KTM läuft die Sanierung laut Firmenchef Gottfried Neumeister zufriedenstellend. „Der Abbau des Lagers passiert schneller und besser als ursprünglich angenommen und geplant“. Auch der Verkauf gehe gut voran – „trotz der widrigen Umstände, trotz der schlechten Nachrichten“.

Den „übermäßigen Lagerbestand“ aus dem Vorjahr gelte es abzubauen, so Neumeister, und das brauche Zeit. Im nächsten Jahr wolle man 115.000 Motorräder in Österreich produzieren, „das ist wirklich die Maximalanzahl, die möglich ist in einem Ein-Schicht-Betrieb“. Generell herrsche Erleichterung, „nicht nur bei mir, sondern bei der ganzen Belegschaft, bei vielen Kunden, bei vielen Händlern und auch bei vielen Lieferanten“.

„Die Insolvenz war nicht absehbar“
Die Insolvenz sei für Neumeister nicht absehbar gewesen, als er im vergangenen Jahr seinen Job antrat. Es sei „jetzt keine großartige Kündigungswelle in irgendeiner Weise geplant“, man suche im Gegenteil neue Mitarbeitende. Neumeister ist bis 31. August 2026 als CEO bestellt, wenn von Eigentümer Bajaj gewünscht, würde er sich „selbstverständlich“ neu aufstellen.

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