Bewohner verschüttet
Mehrere Tote bei israelischen Angriffen auf Syrien
Bei israelischen Angriffen im Süden Syriens sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, darunter Frauen und Kinder. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner seien zudem von den Trümmern zerstörter Gebäude verschüttet worden, berichtete das staatliche syrische Fernsehen. Dutzende Familien seien in nahe gelegene Gebiete geflohen.
Die syrische Gesundheitsbehörde sprach von mindestens zehn Toten und knapp zwei Dutzend Verletzten. Das syrische Außenministerium sagte, dass 20 Menschen getötet worden seien, darunter auch Frauen und Kinder. Einige Menschen wurden zunächst noch unter den Trümmern zerstörter Gebäude vermisst. Die Beobachtungsstelle für Menschenrechte sagte, dass auf die Zivilbevölkerung keine Rücksicht genommen worden sei. Unter den Toten seien sowohl Kämpfer als auch Zivilpersonen. Das syrische Außenministerium warf den israelischen Streitkräften ein „Massaker“ vor.
Die israelische Armee hatte zuvor mitgeteilt, dass sie einen Einsatz gegen die islamistische Gruppierung Jaama Islamiya im Süden Syriens ausgeführt habe, um „Verdächtige festzunehmen“. Bei dem Einsatz seien sechs ihrer Streitkräfte verletzt worden, drei davon schwer. Man hätte das Feuer erwidert und sei auch aus der Luft unterstützt worden.
Verbündete der Hamas und Hisbollah
Die Israelis werfen den Verdächtigen vor, schwere Terroranschläge auf israelische Zivilpersonen vorbereitet zu haben. Man habe diejenigen festnehmen können und eine Reihe von Kämpfern getötet, hieß es. Der Einsatz sei abgeschlossen. Die Terrorgruppe ist mit der Hamas im Gazastreifen und der Hisbollah im Libanon verbündet.
Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Bashar al-Assad vor einem Jahr hatte Israel Truppen und militärisches Gerät über eine Pufferzone zwischen den beiden Staaten nach Südsyrien verlegt. Seither werden dort regelmäßig Einsätze in Dörfern ausgeführt, das israelische Heer begründet das damit, die Grenzregion frei von militanten Kämpfern halten zu wollen.









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