Firma in roten Zahlen

Skihersteller Fischer schrieb 10 Mio. Euro Verlust

Oberösterreich
25.11.2025 12:15

Der Skihersteller Fischer Sports hat im Vorjahr die Kaufzurückhaltung zu spüren bekommen: Der Umsatz fiel im Wirtschaftsjahr 2024/25 um gut 30 Millionen Euro auf knapp 120 Millionen Euro. Der Hersteller von Skisport- und Eishockeyartikeln rutschte zudem in die roten Zahlen.

Fischer mit Sitz in Ried im Innkreis (OÖ) schrieb einen Verlust von 10,5 Millionen Euro – nach 1,4 Millionen Euro Gewinn ein Jahr zuvor. Allerdings ist Fischer Sports Schwankungen beim Umsatz und Ertrag gewöhnt, wie aus den Bilanzen des Unternehmens hervorgeht. Die Umsätze pendelten in den vergangenen Jahren laut Firmenbuch zwischen 105 Millionen und knapp 190 Millionen Euro, das Ergebnis zwischen 10,5 Millionen Euro Verlust und 22 Millionen Euro Gewinn.

Hausdurchsuchungen bei Skiausrüstern
Fischer Sports hat derzeit nicht nur eine wirtschaftliche Flaute, sondern ist – so wie andere Unternehmen des österreichischen Skiausrüstungssektors – im Visier der EU-Kartellwächter. Vor rund einem Monat gab es wegen kartellrechtlicher Bedenken Hausdurchsuchungen bei Blizzard, Atomic und eben auch Fischer.

Allerdings betonte die EU-Kommission, dass solche Nachprüfungen nicht bedeuten, dass sich die Unternehmen schuldig gemacht haben. Fischer hat im Rahmen der Hausdurchsuchung bereits mitgeteilt, dass man „mit den Behörden vollumfänglich kooperieren werde“.

Porträt von Krone Oberösterreich
Krone Oberösterreich
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