Großeinsatz in Wien-Floridsdorf: Dort soll es in der Arbeiterstrandbadstraße zu mehreren Schüssen gekommen sein. Das Areal wurde am Nachmittag laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger großräumig abgesperrt. Eine Person wurde schwer verletzt, der mutmaßliche Schütze festgenommen.
„Gegen 13.30 Uhr gingen Notrufe aufgrund mutmaßlicher Schüsse ein“, teilten die Ermittler mit. Der Einsatzbereich wurde großräumig abgeriegelt. Wie sich herausstellte, wurde die angeschossene Person von Begleitern in ein Fahrzeug gebracht, welches in eine unbekannte Richtung davonfuhr. Der Tatverdächtige, der im legalen Besitz mehrerer Schusswaffen war, zog sich in der Zwischenzeit in ein Einfamilienhaus zurück.
Wie sich kurze Zeit später herausstellte, wurde die verletzte Person bereits ins Wiener AKH gebracht, sie war außer Lebensgefahr. Das Opfer war ein 27-Jähriger, ihm wurde Informationen zufolge in die Beine geschossen.
Die Polizei durchsuchte Adressen nach dem Schützen – dieser wurde kurz vor 16 Uhr in einem Einfamilienhaus in der Sandrockgasse festgenommen. Die Exekutive umstellte das Haus, worauf sich der Täter ergab. Es handelt sich bei dem Verdächtigen um einen 52 Jahre alten Österreicher.
Opfer führte Arbeiten am Dach des Schützen durch
Auch die betagte Mutter des Verdächtigen wurde bei der Festnahme angetroffen. Bei der Tatwaffe soll es sich um eine Kleinkaliberwaffe handeln. Zu dem Vorfall war es im Umfeld einer Gebäudereinigungsfirma gekommen. Die Hintergründe waren zunächst noch unklar. „Krone“-Informationen zufolge führte das spätere Opfer Arbeiten am Dach des 52-jährigen Verdächtigen durch. Wieso die Sache am Montag schließlich eskalierte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
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