Die Lawinensicherungsanlage Albona auf rund 2350 Metern Seehöhe, ein zentrales Schutzsystem entlang der Arlbergstraße, ist in den vergangenen zwei Jahren umfassend erneuert worden.
Die bestehende Anlage war aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters sowie eines strukturellen Defekts dringend sanierungsbedürftig. Zudem war ihr Betrieb äußerst personalintensiv, da die Sprengseilbahn ausschließlich von der Antriebsstation auf 2350 Metern Seehöhe aus gesteuert werden konnte. „Das neue System ermöglicht nun eine effiziente und sichere Auslösung der Sprengungen direkt aus dem Tal, begleitet von einer kontinuierlichen Überwachung mittels modernster Radartechnologie“, erklärt Martin Zitt, Vorstand der Abteilung Straßenbau des Landes Vorarlberg.
Neue Maststandorte
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Modernisierung ist die deutlich verbesserte Einbindung in das Landschaftsbild: Während die alte Sprengseilbahn ihre Masten direkt auf dem Grat hatte, wurden die neuen Maststandorte unterhalb des Grates gewählt und fügen sich somit harmonisch in das alpine Umfeld ein. Die Bauarbeiten begannen im Juli 2024 und konnten im September 2025 erfolgreich abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro.
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