Hatte Kontaktverbot

21-Jähriger schlägt Ex-Freundin krankenhausreif

Wien
17.11.2025 13:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Immer und immer wieder erschien der Ex-Freund einer 23-jährigen Frau an ihrer Wohnadresse – trotz einer einstweiligen Verfügung. In der Nacht auf Montag schlug er abermals an ihrer Tür auf, es kam zum Streit. Der 21-Jährige schlug sie dieses Mal krankenhausreif. 

Was manche Frauen über sich ergehen lassen müssen, ist unvorstellbar. Die 23-jährige Frau trennte sich von ihrem Freund, sie ließ in der Vergangenheit aus Angst vor ihm sogar eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirken. Doch der junge Mann war unbelehrbar: Er wollte die Trennung nicht akzeptieren – immer wieder erschien er an der Wohnadresse der Frau.

Frau mit schweren Gesichtsverletzungen
So wie am Sonntagabend, als der Mann abermals vor ihrer Haustür in Wien-Meidling aufschlug – es kam zu einem lautstarken Streit. Plötzlich attackierte er die 21-Jährige und versetzte ihr mehrere Schläge ins Gesicht. Als die Beamten um 0:45 Uhr an der Wohnadresse der jungen Frau eintrafen, wurde sie bereits von der Berufsrettung Wien versorgt. Mit schweren Verletzungen wurde die 23-Jährige ins Spital gebracht.

Der 21-Jährige wollte die Trennung nicht akzeptieren: Immer wieder erschien er an ihrer ...
Der 21-Jährige wollte die Trennung nicht akzeptieren: Immer wieder erschien er an ihrer Wohnadresse – schließlich eskalierte es.(Bild: P. Huber)

Der Mann konnte schließlich durch die Beamten in seiner nahegelegenen Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er gab an, vor der Tat Drogen konsumiert zu haben, berichtete Polizeisprecherin Julia Schick. Er befindet sich in polizeilicher Anhaltung.

43-Jähriger bedrohte Ex-Freundin mit Waffe
Bereits am Sonntagvormittag hatte ein 43-Jähriger in Wien-Favoriten seine 46 Jahre alte Ex-Freundin in deren Wohnung mit einer Schusswaffe bedroht und war geflüchtet. Gemeinsam mit der Sondereinheit WEGA wurde der Mann vor seiner Wohnung im Bezirk Liesing gestellt. In der Wohnung fand sich trotz aufrechten Waffenverbots eine Schreckschusswaffe, die von den Beamten beschlagnahmt wurde. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Tatverdächtige in eine Justizanstalt gebracht. Er erhielt ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie Anzeigen.

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