19.03.2014 14:59 |

"Lone Survivor"

Vier Navy Seals im "Rambo"-Kampf gegen Taliban

Es war die Hölle auf Erden, die der US Navy Seal Marcus Luttrell im Jahr 2005 bei einem Kriegseinsatz in Afghanistan erlebte. In seinem Buch "Lone Survivor" schildert der Soldat, wie er einen stundenlangen Schusswechsel mit den Taliban in den Bergen des Hindukusch überlebte. Auf Luttrells Erzählungen basierend, bringt Regisseur Peter Berg ("Hancock", "Battleship") den gleichnamigen Film mit Mark Wahlberg, Taylor Kitsch und Eric Bana in unsere Kinos (ab 20. März).

Der Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan im Juni 2005: Die Soldaten Marcus Luttrell (Wahlberg), Michael Murphy (Kitsch), Danny Dietz (Emile Hirsch) und Matt Axelson (Ben Foster) vertreiben sich die Zeit mit Wettrennen und Blödeleien.

Als Commander Erik Kristensen (Eric Bana) den vier Navy Seals mitteilt, dass es von höchster Stelle grünes Licht für die Operation Red Wings gibt, stehen Marcus und seine Kumpel in den Startlöchern. Es gilt, Ahmad Shah, ein ranghohes Mitglied der Taliban, in einem entlegenen Dorf in der Gebirgsregion aufzustöbern und zu töten.

Die vier Soldaten stellen sich auf einen Routineeinsatz ein, denn Shah ist schnell ausfindig gemacht und jetzt muss nur noch Verstärkung von der Militärbasis angefordert werden. Doch aus einem vermeintlichen Kinderspiel wird plötzlich blutiger Ernst. Als das Quartett von Ziegenhirten enttarnt wird und auch noch der Funkkontakt mit dem Stützpunkt abbricht, sind die vier Männer auf sich alleine gestellt. Der Talibanführer und seine Krieger sind klar in der Überzahl, außerdem haben sie in den Wäldern Heimvorteil.

Für Marcus, Michael, Danny und Matt beginnt nun ein brutaler Kampf um Leben und Tod. Ihre Chance, aus diesem Schusswechsel als Sieger hervorzugehen, sinkt minütlich - verzweifelt versucht das Quartett, endlich Kontakt mit der Basis herzustellen und Verstärkung anzufordern. Eines steht für die vier Männer jedoch fest: Sie kämpfen in "Rambo"-Manier bis zum letzten Wimpernschlag gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Feinde...

Pathos, Propaganda und packender Inhalt
Es ist jede Menge Pathos und US-Propaganda, die uns Drehbuchautor und Regisseur Berg da vor die Nase setzt. Nicht umsonst fielen die Filmkritiken in den Vereinigten Staaten sehr gut, in Europa eher durchschnittlich aus. Auch wenn Berg etwas dick aufträgt, serviert er uns dennoch einen gut gemachten und nie langweiligen Streifen, der von seinen Darstellern, exzellenter Kameraführung (Tobias Schliessler) und außergewöhnlichem Sound (Steve Jablonsky) lebt.

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