Austro-Power bei der Vorstellung des neuen „Frankenstein“-Film von Guillermo del Toro: Christoph Waltz spielt im Streifen eine große Rolle, blieb aber vor den internationalen Journalisten wortkarg und sarkastisch.
„Denkt euch nichts, er ist Österreicher“, scherzte Top-Regisseur Guillermo del Toro beim Pressetermin anlässlich seines neuen Films „Frankenstein“ (ab 7. November auf Netflix) in Venedig über Christoph Waltz, der auf Fragen von Journalisten nur mit wenigen Worten antwortete. Waltz spielt in dem monumentalen Streifen die Figur Harlander, den Geldgeber von Viktor Frankenstein, der sich von dessen Fähigkeiten selbst einiges erhofft. Es ist eine der größeren Rollen neben Oscar Isaac (Dr. Frankenstein) und Jacob Elordi (Frankensteins Monster).
Die wortkarge Art von Waltz sorgte bei den internationalen Pressevertretern mehrfach für Lacher. Gefragt, wie er in einer Welt voller Monster Hoffnung schöpfe, erklärte er nur: „Gar nicht.“ Angesprochen auf die aufwendigen Sets des Films meinte er lapidar: „Computergenerierte Effekte sind für Verlierer.“
Sein Landsmann Felix Kammerer, der den jüngeren Bruder von Dr. Frankenstein spielt, war besser gelaunt und erzählte, dass er die Romanvorlage schon mit 19 gelesen habe: „Damals habe ich es aber nicht verstanden und es hat mir nicht gefallen. Jetzt habe ich es nochmal gelesen und bin richtig eingetaucht.“
Guillermo del Toros Neuverfilmung des Monster-Klassikers kommt bombastisch daher, bei den Schauwerten ist es fast schade, dass die allermeisten Zuschauer den Film nur im Patschenkino sehen werden. Oscar Isaac reibt sich in einer schauspielerischen Tour de Force auf und seinem Monster gibt der sanfte Jacob Elordi eine viel menschlichere Qualität als gewohnt. Die Botschaft: Wer Menschlichkeit zeigt, wird Menschlichkeit erfahren. Ein Ereignis!
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