Fr, 22. Juni 2018

Skandal

12.12.2005 15:36

Di Canio wieder mit Faschistengruß

Lazio Roms Stürmer Paolo Di Canio hat erneut mit einem Faschistengruß großen Wirbel ausgelöst. Bei seiner Auswechslung im Meisterschaftsspiel in Livorno (1:2) hob er am Sonntag die rechte Hand zum römischen Gruß in Richtung der Lazio-Fans. In der Lazio- Kurve wurde während des Spiels eine Hakenkreuzflagge geschwenkt.

Di Canio hatte bereits in der vergangenen Saison beim 3:1-Sieg im Derby gegen AS Rom durch faschistische Gesten für Aufsehen gesorgt. Damals war er vom italienischen Fußballverband (FIGC) zu einer Geldstrafe von 10 000 Euro verurteilt worden. Nach dem erneuten Faschistengruß am 15. Spieltag der Serie A wurde am Montag eine härtere Strafe für Di Canio gefordert. "Die Politik gehört nicht in die Stadien", sagte FIGC-Vize-Präsident Giancarlo Abete am Montag.

Am Rande des Meisterschaftsspiels zwischen Livorno und Lazio war es auch zu kleineren Ausschreitungen gekommen. Die radikalen Fan- Gruppen beider Vereine sind seit langem verfeindet. Livornos Fans zählen sich zum linken politischen Lager. Der radikale Kern der Lazio-Anhänger wird eindeutig dem rechten Spektrum zugeordnet.

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