Er war ihr zu schlimm

Mutter ließ Sohn (12) bei Umzug einfach zurück

Ausland
24.10.2025 05:45
Porträt von Kronen Zeitung
Von Kronen Zeitung

Weil sich ihr zwölfjähriger Sohn danebenbenommen haben soll, zog eine Mutter mit ihrem neuen Freund um und ließ das Kind einfach zurück. Die Polizei machte sie ausfindig – doch auch da wollte sie ihn nicht wieder zu sich nehmen!

„Mama, wo bist du? Papa, bist du auch nicht mehr da?“, fragte der zwölfjjährige Bub, als er vor wenigen Tagen nach der Schule im texanischen Copperas Cove nach Hause kam und in einer ausgeräumten Wohnung statt in seinem gewohnten Umfeld stand. In seiner Angst läutete der Schüler weinend bei einem seiner Nachbarn und bat ihn um Hilfe.

Dieser alarmierte umgehend die Polizei. Wie sich herausstellte, waren die Mutter Erica Sanders und ihr Lebensgefährte Keven Adams einfach ohne den Zwölfjährigen weggezogen. Den Beamten gelang es trotzdem relativ zügig, die Mutter telefonisch zu erreichen. Doch laut dem offiziellen Polizeibericht „weigerte sie sich, ihre neue Adresse oder ihren aktuellen Aufenthaltsort zu nennen“.

Onkel sollte sich des Buben annehmen – doch er wusste nichts davon
Sanders behauptete anschließend, sie habe ihren Sohn zurückgelassen, weil dieser sich „wiederholt danebenbenommen“ habe. Sie habe mit ihrem Bruder vereinbart, dass dieser den Buben abhole und bei sich aufnehme. Als die Polizei dann auch noch den Onkel ausfindig machte, fiel dieser aus allen Wolken. „Er wusste nichts von einer solchen Vereinbarung und hatte seit Langem überhaupt keinen Kontakt mehr zu seiner Schwester“, berichtete ein Beamter im TV-Sender KWKT.

Die ⁣Polizei machte die Mutter ausfindig und nahm sie fest.
Die ⁣Polizei machte die Mutter ausfindig und nahm sie fest.(Bild: Copperas Cove Police)

Nach stundenlanger Suche gelang es der texanischen Polizei schließlich, das Rabeneltern-Paar aufzuspüren. Sanders und Adams müssen sich nun wegen schwerer Kindesgefährdung und des „Aussetzens eines Minderjährigen ohne die Absicht zurückzukehren“ vor Gericht verantworten.

Der Zwölfjährige befindet sich mittlerweile in der Obhut des Jugendamts und bekommt psychologische Unterstützung.

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