Nach dem Titelverlust ihres Vaters Prinz Andrew (65) stehen seine Töchter Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) vor einem emotionalen Scherbenhaufen. Die Schwestern sollen „am Boden zerstört“ und „ängstlich“ sein – das berichten britische Zeitungen unter Berufung auf royale Insider.
Die schockierenden Enthüllungen über ihren Vater in der posthum veröffentlichten Biografie von Virginia Giuffre, einem der Opfer von Jeffrey Epstein, haben in der vergangenen Woche dazu geführt, dass Prinz Andrew auf den Titel Duke of York verzichtet hat.
Nach einem angeblich unangenehmen Zehn-Minuten-Telefonat mit König Charles, der laut Palastkreisen „krank und müde“ von den Eskapaden seines Bruders sei, verzichtete Andrew schließlich auf seinen Titel „Duke of York“.
Rückzug aus der Öffentlichkeit
Von der royalen Verbannung selbst sind seine Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie zwar nicht betroffen – doch die seelische Belastung dürfte enorm sein. Beide haben Familien mit kleinen Kindern und treten regelmäßig im Namen des Königs auf. Erst vergangene Woche begleitete Prinzessin Eugenie im Auftrag Seiner Majestät die jordanische Prinzessin Rajwa Al Hussein zu einem offiziellen Besuch ins Springfield University Hospital.
Ob sie sich nach diesem unfassbaren Skandal so schnell wieder in der Öffentlichkeit zeigen wird, ist jedoch unklar. Beim großen Mode-Event im British Museum am Samstagabend – nur einen Tag, nachdem Andrew offiziell auf seine Titel und Ehren verzichtet hatte, um „nicht länger von der Arbeit Seiner Majestät und der königlichen Familie abzulenken“ – fehlten Beatrice und Eugenie jedenfalls auffällig.
„Am Boden zerstört und ängstlich“
Der royale Experte Richard Fitzwilliams sagte dem britischen „Express“: „Die Yorks sind bekannt für ihre enge Bindung. Beatrice und Eugenie sind von den jüngsten Entwicklungen am Boden zerstört und haben auch Angst vor dem, was kommen wird.“
Denn auch wenn die beiden Prinzessinnen zu den Anschuldigungen schweigen – die Fassade des königlichen Familienglücks beginnt zu bröckeln.
„Dies stellt für sie eine offensichtliche Herausforderung dar, da sie ihr Image – glücklich verheiratet, berufstätig und leidenschaftlich an Wohltätigkeitsarbeit interessiert – in der öffentlichen Wahrnehmung von dem ihrer Eltern trennen müssen“, so Fitzwilliams weiter.
Besuch bei Papa – Tränen hinter verschlossenen Türen?
Beatrice wurde nach dem Wochenende am Montag gesichtet, wie sie zur Royal Lodge in Windsor fuhr. Andrew lebt dort mit seiner geschiedenen Frau Sarah Ferguson. Britischen Medien zufolge soll Beatrice ungeschminkt, mit zerzaustem Dutt sichtlich unglücklich gewirkt haben.
Auch ihre Mutter hat im Zuge der Affäre ihren Titel als Herzogin von York verloren. Auch Ferguson war näher mit Epstein bekannt, wie E-Mails zwischen den beiden beweisen, und hat sich von dem Sexualstraftäter Geld geliehen.
Für Beatrice und Eugenie ist das alles mehr als ein royaler Skandal – es ist ein familiäres Erdbeben. Sie stehen zwischen der Liebe zu ihrem Vater und dem Wunsch, sich ein eigenes Leben, fern von Schmutz und Schuld, aufzubauen.
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