Die Immofinanz will zunächst die Mehrheit (51 Prozent) an ihrer 100-Prozent-Tochter Buwog abstoßen. Immofinanz-Aktionäre erhalten für jeweils 20 Aktien automatisch einen Buwog-Anteilsschein. Die Buwog soll dann ab 28. April an den Börsen Frankfurt, Wien und Warschau notieren. Dafür ist aber noch eine Dreiviertelmehrheit der Aktionäre auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 14. März nötig.
Immofinanz-Chef: "Wir verschenken eine Aktie"
Emissionserlös gibt es keinen: "Der Börsengang wird gar nichts erlösen, weil die Immofinanz-Aktionäre die Buwog-Aktien gratis bekommen - wir verschenken eine Aktie", sagte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner am Donnerstag. Implizit gehöre sie bereits den Immofinanz-Aktionären, "jetzt gehört sie ihnen explizit". Der Kurs der Immofinanz-Aktie werde dadurch zunächst fallen, räumte er ein.
Zukauf in Deutschland "Voraussetzung für Börsengang"
"Der gestern unterzeichnete Erwerb von 18.000 Wohneinheiten in Nordwestdeutschland war Voraussetzung für den Börsengang", erklärte der Immofinanz-Chef. "Damit ist die Buwog in einer Verfassung, die es erlaubt, sie selbstständig an die Börse zu entlassen."
Die Buwog vergrößert ihr Portfolio mit dem Deal von derzeit 35.500 auf 53.500 Wohneinheiten. Die vermietbare Fläche vergrößert sich von 2,6 auf 3,7 Millionen Quadratmeter, der pro Jahr erzielte Nettohauptmietzins steigt von 126 auf 194 Millionen Euro. Gleichzeitig verringere sich die Leerstandsrate von derzeit 5,3 auf 4,4 Prozent.









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