Senfgas vernichtet

Libyens Chemiewaffen-Vorräte komplett zerstört

Ausland
03.02.2014 11:32
Die libyschen Chemiewaffen sind laut einem Zeitungsbericht mithilfe der USA komplett vernichtet worden. Ende Jänner zerstörten US-amerikanische und libysche Experten die letzten Senfgas-Vorräte aus der Zeit des Machthabers Muammar al-Gadafi, wie die "New York Times" am Montag berichtete.

Damit sei sichergestellt, dass diese Massenvernichtungswaffen "niemals in die Hände von Terroristen fallen", sagte der Berater des US-Verteidigungsministeriums, Andrew C. Weber, der Zeitung. Libysche Sicherheitsbeamte bestätigten den Einsatz.

Tonnenweise Senfgas in der Wüste vernichtet
Libyen war 2004 dem internationalen Übereinkommen zur Kontrolle und Vernichtung von Chemiewaffen beigetreten und hatte knapp 25 Tonnen Senfgas gemeldet und deren Vernichtung eingeleitet. Nach dem Sturz Gadafis entdeckte die neue libysche Führung weitere zwei Tonnen Senfgas, die bereits in Hunderten Bomben und Artilleriegranaten einsatzbereit waren.

Diese Waffen wurden nun in einem Spezialofen in der Wüste vernichtet. Die Technik dafür stammte laut "New York Times" von einem schwedischen Unternehmen.

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