Di, 19. Juni 2018

Stichflamme

27.01.2014 20:37

D: Furzende Kühe jagen beinahe Stall in die Luft

Furzende und rülpsende Kühe hätten im deutschen Bundesland Hessen beinahe ihren Stall in die Luft gejagt. Die 90 Milchkühe hatten mit ihren Blähungen jede Menge Methangas produziert, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Gas habe sich entzündet und sei in einer Stichflamme verpufft - wohl nach einer statischen Entladung an der Massage-Maschine im Kuhstall.

Das Dach des Gebäudes in der 1.600-Seelen-Gemeinde Rasdorf wurde beschädigt, eine Kuh erlitt leichte Verbrennungen. Auf dem Bauernhof waren nach Polizeiangaben die Feuerwehr und ein Gasmesstrupp im Einsatz.

Gas wird im Vormagen gebildet
Rund ein Drittel der als "von Menschen verursacht" eingestuften Emissionen des Treibhausgases Methan stammen aus den Vormägen (Pansen) der Wiederkäuer, wo sie von Methan-bildenden Mikroorganismen gebildet werden.

Methan hat das 25-fache Treibhauspotenzial von CO2, bleibt neun bis 15 Jahre lang in der Atmosphäre und trägt Schätzungen zufolge etwa 20 Prozent zur globalen Erwärmung bei. Seit Langem versuchen Forscher daher mit Spezialfutter oder Impfstoffen gegen flatulente Kühe vorzugehen.

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