Mo, 20. August 2018

Nächstes Todesopfer

17.01.2014 10:49

Tausende flüchten vor Buschbränden in Australien

Die sengende Hitze hat in Australiens Südosten zahlreiche Buschbrände entfacht und Tausende Menschen in die Flucht getrieben. Eine Frau kam am Freitag ums Leben, als ihr Haus in der Region Grampians rund 250 Kilometer westlich von Melbourne von den Flammen erfasst wurde.

Am stärksten betroffen waren die Bundesstaaten Victoria und South Australia. In Victoria wurden 70 Brände gemeldet. Im Nationalpark der Region Grampians waren die Feuer außer Kontrolle, 30.000 Hektar standen am Freitag in Flammen. Die Polizei hatte Wasserwerfer im Einsatz. Weil der Wind unberechenbar war, ordnete die Feuerwehr die Räumung mehrerer Ortschaften an.

"Einige Leute sind geblieben, um ihre Häuser zu beschützen", sagte der Feuerwehrchef des Bundesstaates Victoria, Craig Lapsley. "Das ist ihr Recht, aber sie gehen ein Risiko ein." Man hatte auch die Einwohner der Ortschaft Roses Gap zur Flucht aufgerufen. Die Frau, die ums Leben kam, war dem Aufruf nicht nachgekommen. "Ich bin enttäuscht, dass einige Leute die Warnungen nicht beachten", sagte der Premierminister von Victoria, Denis Napthine.

Auch 350 Kilometer östlich von Melbourne gerieten Brände außer Kontrolle, berichtete Lapsley. In der Region East Gippsland drohten mehrere Buschbrände, sich zu einem riesigen Feuer zu vereinigen.

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