Virus aus Iran
Firma von Ex-Kanzler Kurz deckt Cyber-Angriff auf
Großer Geheimdienst-Erfolg für Neo-Unternehmer Sebastian Kurz. Das vom früheren Bundeskanzler mitgegründete Sicherheitsunternehmen „Dream“ enttarnte mit Künstlicher Intelligenz eine Sabotage-Operation iranischer Staatshacker.
Die Cyber-Attacke via kompromittierten Regierungsadressen fand wohl nicht zufällig während der heiklen Gespräche über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas jetzt im August in Kairo statt.
Bei den Angreifern handelt es sich um die sogenannte Heimatland-Gerechtigkeitsgruppe, die dem iranischen Ministerium für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS) zugerechnet wird. Die Hacker kaperten quasi das E-Mail-Konto der omanischen Botschaft in Paris.
Selbst UNO Opfer des „Iran-Virus“
Dort sammelte die Schadsoftware Systemdaten und übermittelte sie verschlüsselt an iranische Server. Verschleiert via VPN-Knoten in Jordanien … Allein an einem Tag wurden dann mehr als 100 täuschend echte, aber „verseuchte“ elektronische Schreiben unter dem diplomatischen Deckmantel an Botschaften, Konsulate und auch internationale Organisationen wie die UNO verschickt. Mit einem „Iran-Virus“ – denn beim Öffnen von angehängten Dokumenten verbreitete sich dann eine versteckte Schadsoftware am PC des Empfängers.
„Dream“ analysierte die Attacke mithilfe von autonomen „KI-Agenten“, die das Netz scannten und die Spur zu den Mullahs fanden. Ex-Kanzler Sebastian Kurz zum Erfolg der Operation: „KI-Systeme können komplexe Bedrohungen in großem Umfang und rasantem Tempo erkennen. Das übersteigt die menschlichen Fähigkeiten und wird dadurch immer mehr die Art und Weise verändern, wie sich Länder, Regierungen und Institutionen in einer zunehmend unsicheren Welt verteidigen müssen.“
In dieselbe Kerbe schlägt auch Geschäftsführer Shalev Hulio, der betont, dass „erstmals eine staatliche Cyber-Kampagne vollständig durch KI-Technologie aufgedeckt werden konnte“.
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