23.12.2013 13:08 |

Weihnachtsbotschaft

"Jesus ist ein palästinensischer Botschafter"

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat Jesus Christus in einer Weihnachtsbotschaft als Vorbild für die Palästinenser beschrieben. Jesus sei ein "palästinensischer Botschafter", sagte Abbas, der selbst ein Muslim ist, am Montag in Ramallah. "Wir tun unser Bestes, seinem Beispiel zu folgen, während wir zwei Jahrtausende später nach unserer Freiheit streben."
Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Abbas äußerte die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden in Nahost. "Wir feiern Weihnachten in Bethlehem unter Besatzung", sagte Abbas. Er kritisierte israelische Reisebeschränkungen für Palästinenser als Hindernis für eine freie Religionsausübung.

Die Christen seien ein "fester Bestandteil des palästinensischen Volkes", betonte Abbas. Er hoffe, dass der für kommendes Jahr erwartete Besuch von Papst Franziskus im Heiligen Land "eine gute Gelegenheit für Christen aus aller Welt zur Annäherung an ihre Brüder und Schwestern in Palästina" sein werde. Für den Papst könne es auch ein Anlass sein, "die Botschaft der Gerechtigkeit und des Friedens für die Palästinenser wie für alle Völker der Welt zu verbreiten", sagte Abbas.

Bethlehem ist zu großen Teilen von einer Mauer umgeben. Israel hatte nach einer Welle palästinensischer Selbstmordanschläge mit dem Bau der umstrittenen Sperranlage im Westjordanland begonnen.

Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).