Tortur in Neuseeland
Wanderer (66) überlebte 3 Wochen in Wildnis
Wegen schlechten Wetters hatte sich ein 66-jähriger Wanderer in einem Nationalpark in Neuseeland verlaufen. Die Suche nach dem Vermissten wurde bereits eingestellt – da tauchte Graham Garnett nach fast drei Wochen wieder lebend auf.
„Seine Familie wusste nicht, ob sie ihn jemals wiedersehen würden“, erklärt die Polizei von Neuseeland auf ihrer Website. Der Einsatzleiter der Suchaktion betont: „Er hat unglaubliches Glück, noch am Leben zu sein“, so Sergeant Jonny Evans.
Der Wanderer war am 30. Dezember verschwunden. Die Einsatzkräfte mussten nach einer umfangreichen Suche nach dem Vermissten, ihre Bemühungen, Garnett zu finden, einstellen. Wenige Tage danach tauchte er jedoch glücklicherweise selbst wieder auf.
Bilder vom Nationalpark:
Wanderer orientierte sich an Bergrücken und Fluss
Der Wanderer habe im Kahurangi-Nationalpark eine falsche Abzweigung genommen und sich dadurch in der Wildnis verirrt. „Graham war die meiste Zeit unterwegs und hat sich dabei Verletzungen zugezogen“, so Evans. Er habe alles daran gesetzt, sich selbst zu retten. In dem schwierigen Gelände orientierte er sich an der Landschaft, um wieder in die Zivilisation zurückzufinden. „Er hatte auf unzählige Arten versucht, sich aus der Situation zu befreien, indem er Bächen und Bergrücken folgte und schließlich den Karamea River fand, den er wiedererkannte und der ihn zurück zur Venus Hütte führte.“
Nun muss der Wanderer im Spital behandelt werden. Seine Familie ist „voller Bewunderung für Graham“ und zeigt sich von seiner „außergewöhnlichen Selbstständigkeit, Widerstandskraft und Ausdauer“ beeindruckt.
Polizei empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen
„Neuseeland verfügt über spektakuläre Wildnisgebiete und eine ausgeprägte Outdoor-Kultur. Allerdings kann es extrem belastend sein, tagelang oder wochenlang im Busch festzusitzen, und ist in vielen Fällen nicht überlebbar“, klärt die Polizei nach dem glücklichen Ende auf. Sie empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen, wie einen persönlichen Notfallsender, gegebenenfalls ein Satellitentelefon, eine Papierkarte und ein Hand-GPS-Gerät mit Ersatzbatterien mitzunehmen. Zudem soll man Einträge in die Hüttenbücher vornehmen, damit Rettungskräfte im Ernstfall die Route nachvollziehen können.








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