Pendler, die täglich nur elf Kilometer auf der Autobahn fahren müssen, zahlen dann schon drauf! Außerdem ist mit Mautflüchtlingen zu rechnen. Sollte zum Beispiel der Linzer Westring tatsächlich kommen, würden wohl viele Pendler drauf pfeifen und wieder durch die Stadt fahren, wenn die Kilometermaut kommt. Denn die Umfahrung wird 8,2 Kilometer lang - das bedeutet bei 47 Arbeitswochen schon zusätzlich 154 Euro Mautkosten.
Mehr als doppelt so viel wie die Jahresvignette jetzt kostet (72,60 Euro) und noch immer 54 Prozent mehr, als bei der angedachten Erhöhung auf 100 Euro. Wer derzeit täglich 20 Kilometer in eine Richtung zur Arbeit fährt - etwa über die A 7 aus dem Mühlviertel -, müsste dann 376 Euro pro Jahr blechen! Und da haben diese Pendler dann noch keinen einzigen Autobahn-Kilometer beispielsweise für Ausflugs- oder Einkaufsfahrten zurückgelegt.
Tausende Mautflüchtlinge
Die Vermutung liegt nahe, dass dann Tausende Autofahrer zu Mautflüchtlingen würden und die Bundesstraßen heillos verstopft wären. Aber laut der OGM-Umfrage für den Verkehrsclub Österreich (VCÖ) sind schon jetzt 40 Prozent der Autofahrer für die Pkw-Maut und 56 Prozent für die Vignette, bei einer Verteuerung würden die Maut-Befürworter mit 45 Prozent gegenüber 37 Prozent Vignetten-Fans überwiegen…









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