Landeshauptmann Doskozil gratuliert dem „wohl längstdienenden Politiker“ der Heimat, dessen Laufbahn vor 56 Jahren als Gemeinderat begann.
Das Leben einer Arbeiterfamilie war Josef Tauber von klein auf gewohnt. „In den Sommerferien habe ich mit meinen Brüdern jeden Tag aus dem Wald Holz für den Winter geholt. Bei unseren Bauern haben wir mitgeholfen. Dafür gab es einen Liter Milch und eine Scheibe Brot, das sicherte uns die Mahlzeit“, erinnert sich der Pensionist an seine Schulzeit in Großpetersdorf. Von der Maurerlehre, dem Werkmeister im Hoch- und Tiefbau, dem Job als Bauführer und später als Baumarktleiter verschlug es ihn in die Politik.
Vom SPÖ-Mitglied bis zum Landesrat
SPÖ-Mitglied ab 1962, Gemeinderat 1969, ÖGB-Sekretär, 12 Jahre Bürgermeister, Abgeordneter zum Landtag und von 1993 bis 1999 Landesrat. Tauber half bei der Ansiedelung von Vorzeigebetrieben wie Packard Elektrik, Hella und Pharmador mit, das Outlet-Center in Parndorf entsprach ganz seinem Credo vom wirtschaftlichen Aufstieg des Landes. Sogar Schicksalsschläge konnten den ambitionierten Vordenker nicht aus der Bahn werfen.
1994 lag er mit einer tückischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse zwei Monate im Tiefschlaf. Der einstige Bundeskanzler Franz Vranitzky besuchte ihn im Spital Oberwart. Drei Monate später stand Tauber wieder im Team des damaligen Landeshauptmannes Karl Stix. Morgen, Dienstag, hat der mehrfach ausgezeichnete Ehrenbürger von Großpetersdorf seinen 85. Geburtstag.
Dank und Glückwünsche
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gratulierte ihm schon vorab: „Lieber Josef, ich wünsche Dir alles erdenklich Gute! Dieses besondere, halbrunde Jubiläum ist nicht nur ein willkommener Anlass, Deine Lebensjahre zu feiern, sondern auch die vielen positiven Beiträge, die Du geleistet hast. Du hast Dein Leben in den Dienst der Bevölkerung und unserer Heimat gestellt. Danke für alle herausragenden Leistungen!“
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