"Ein Eisberg dieser Größe könnte ein Jahr oder länger überdauern und in dieser Zeit einen weiten Weg Richtung Norden zurücklegen und in der Nähe der Weltschifffahrtsrouten im Südlichen Ozean enden", sagte Robert Marsh von der Universität Southampton.
Der antarktische Frühling habe den Eisberg freigegeben, während des Winters habe er im Eis festgesessen, so Marsh. Zugleich räumte der Wissenschaftler aber ein, dass eine Kollision mit einem Schiff zwar durchaus denkbar, aber eher "ungewöhnlich" wäre. Eisberge dieser Größe brächen im Durchschnitt alle zwei Jahre vom antarktischen Eis ab, betonten die Forscher der Universität Sheffield, die mit ihren Kollegen in Southampton die Route des Kolosses überwachen.
Das Bild zeigt eine Aufnahme des Eisbergs, die mithilfe des NASA-Satelliten "Aqua" am 10. November gemacht wurde.











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