Abstimmung läuft

Wort des Jahres: "Frankschämen", "enkelfit" & Co.

Österreich
06.11.2013 13:16
"Frankschämen", "enkelfit", "Wahlfahrt": Auffällig viele im Vorfeld der Nationalratswahl am 29. September kreierte Wortschöpfungen sind unter den zehn Kandidaten für die Wahl zum "Wort des Jahres 2013". Ab sofort kann über Wort, Unwort und Jugendwort abgestimmt werden, am 5. Dezember werden die Ergebnisse veröffentlicht.

"Frankschämen" ist eine Abwandlung des Verbs "fremdschämen". Zielscheibe ist Frank Stronach mit seinem mitunter ungewöhnlichen Kommunikationsverhalten während der TV-Konfrontationen im Nationalwahlkampf. "Enkelfit" will aussagen, dass Pensionssystem und -höhe so gestaltet sein sollen, dass die künftigen Enkel nicht von den Pensionen jener belastet werden, die heute in Pension gehen. "Wahlfahrt" war ein erfolgreiches ORF-Format zur Wahlkampf-Berichterstattung, bei dem Spitzenpolitiker einen ganzen Tag lang chauffiert und in Gespräche verwickelt wurden.

Kandidaten für das "Unwort des Jahres 2013" sind unter anderem "Arbeitszeit-Flexibilisierung", "inländerfreudlich", "Betriebsübergang" und "Begegnungszone". Bei den Jugendwörtern stehen beispielsweise "chüün" - "chillen" österreichisch ausgesprochen -, "whatsappen" als wichtige Tätigkeit des sozialen Austausches mit Hilfe des Internet-Netzwerks "WhatsApp" und "ranzig" zur Wahl. Hier können Sie an der Abstimmung teilnehmen.

Titelverteidiger: Rettungsgasse, Unschuldsvermuteter
Die Ergebnisse der Abstimmung werden von einer Fachjury unter der Leitung von Rudolf Muhr von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Uni Graz bekannt gegeben. 2012 war "Rettungsgasse" zum "Wort des Jahres" gekürt worden. "Unschuldsvermuteter" war Unwort, "leider geil" Jugendwort des Jahres 2012.

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