Wiener in U-Haft

Kinder missbraucht: Insgesamt zehn Opfer bekannt

Österreich
29.10.2013 13:22
Im Fall eines mutmaßlichen Kinderschänders, der Anfang Oktober in Wien-Donaustadt festgenommen worden war, hat die Polizei nun weitere Opfer identifiziert. Demnach soll der Mann seit 1996 insgesamt zehn unmündige Mädchen und Buben sexuell missbraucht oder belästigt haben.

Nach Stand vom Dienstag dürften acht Fälle - bei den Opfern handelt es sich um sieben Mädchen und einen Buben - als sexueller Missbrauch Unmündiger angezeigt werden, wobei es teilweise um brutalste Vergewaltigungen gehen soll. In zwei weiteren Fällen soll es sich um sexuelle Belästigung handeln - die Kinder mussten sich offenbar Pornos mit dem Verdächtigen ansehen. In diesen Fällen sei noch eine genauere Überprüfung notwendig, erklärte Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Dienstag.

"Großteil der Kinder wurde ihm anvertraut"
"Alle Opfer stammen aus dem Bekannten- und Freundeskreis des Verdächtigen", sagte Keiblinger weiter. "Ein Großteil der Kinder wurde ihm anvertraut." Befürchtet wird, dass sich der Donaustädter seit 20 Jahren im FKK-Bereich der Lobau immer wieder an seine Opfer herangemacht hatte. Dabei bot er den Eltern an, auf deren Kinder aufzupassen. In anderen Fällen wollte er fremden Kindern einen Gratis-Schwimmkurs schmackhaft machen.

Der 43-Jährige, der am 7. Oktober in seiner Wohnung festgenommen wurde und seither in U-Haft sitzt, hat sich bisher teilgeständig gezeigt, berichtete der Polizeisprecher. Aufgrund des derzeitigen Ermittlungsstandes kann nicht ausgeschlossen werden, dass es noch weitere Opfer gibt.

Die Polizei bittet daher auch weiterhin um Hinweise an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310-33300 oder -33800.

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