Täuschend echt
Polizei erschießt Teenager wegen Gewehr-Attrappe
Die Beamten sahen den Burschen den Angaben der Behörden zufolge am Dienstagnachmittag auf einer Straße im Ort Santa Rosa mit dem täuschend echt wirkenden Gewehr. Als der 13-Jährige dann ihren Aufforderungen nicht Folge leistete, hätten sie mehrere Schüsse auf ihn abgegeben.
Die Hilfssheriffs legten ihm anschließend Handschellen an und leisteten Erste Hilfe. Für den 13-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät, er wurde noch an Ort und Stelle für tot erklärt. In seinem Gürtel steckte zusätzlich noch eine Plastikpistole, so der Polizeisprecher. Gegen die beiden Beamten wurden Ermittlungen eingeleitet.
Fünfjähriger erschoss sich mit Pistole der Babysitterin
In Texas kam es dann in der Nacht auf Mittwoch zu einem weiteren tragischen Todesfall. Ein fünfjähriger Bub erschoss sich im Bezirk Orange County mit einer Pistole - die seine Babysitterin achtlos auf dem Wohnzimmertisch liegen gelassen hatte. Nach Angaben der Polizei wurde die 19-Jährige noch in der Nacht wegen der "Gefährdung eines Kindes" festgenommen.
Die junge Frau hatte einen Mittagsschlaf gemacht, als der Bub die ungesicherte Waffe fand und sich damit versehentlich in den Kopf schoss, wie der stellvertretende Polizeichef Clint Hodgkinson sagte. Ein sechs Monate altes Kind, das ebenfalls unter der Aufsicht der 19-Jährigen stand, blieb unverletzt.
19-Jährige hatte Angst, alleine zu Hause zu sein
Sie habe Angst gehabt, alleine zu Hause zu sein, und deshalb die Pistole bei sich getragen, sagte die Frau zu den Ermittlern. Als sie aufgewacht sei und den toten Buben gefunden habe, sei sie mit beiden Kindern auf dem Arm zum Haus ihrer Großeltern gelaufen, um die Polizei zu rufen, berichtete der Sender NBC. Im Haus der Familie, in dem sie gelebt und auf die Kinder aufgepasst habe, habe es kein Telefon gegeben.
"Jemand muss dafür zur Verantwortung gezogen werden", erklärte Hodgkinson. Es sei zwar erlaubt, eine Waffe zu besitzen, aber damit sei auch eine große Verantwortung verbunden. Eine der Pflichten sei, zu verhindern, dass Kinder unter 17 Jahren Zugang hätten.












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